W100-120-13  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W100-120-13  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-120-13 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
120 mm
Breite
13 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,077 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-120-13 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-120-13 BASL

Der Wellendichtring W100-120-13 BASL dichtet rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser gegen Schmiermittelaustritt und Schmutzeintritt ab.

Dieser Radial-Wellendichtring W100-120-13 BASL ist für Dichtungsaufgaben an rotierenden Maschinenteilen konzipiert. Die Kombination aus einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 13 mm passt in standardisierte Gehäusebohrungen. Als Werkstoff dient Nitril-Kautschuk (NBR, Perbunan), das Beständigkeit gegenüber Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis bietet. Der Dichtring ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius im Betrieb ausgelegt.

Welche Aufgaben übernimmt der Wellendichtring W100-120-13 BASL an der Welle?

Die Radialdichtung dient dazu, Schmiermittel im Lagerraum zu halten und das Eindringen von Verunreinigungen von außen zu verhindern. Die Bauform ist für den Einsatz an rotierenden Wellen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau vorgesehen. Durch die integrierte Staub- und Schutzlippe eignet sich der Dichtring auch für Umgebungen mit Schmutzanfall. Die zulässige Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar, weshalb das Bauteil primär für drucklose oder druckarme Betriebsbedingungen vorgesehen ist.

Welche Funktion haben Kautschukummantelung und BASL-Bauform?

Die Ausführung BASL zeichnet sich durch einen elastomerummantelten Außenmantel sowie eine zusätzliche Schutzlippe aus. Der elastische Kautschukmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Gehäusebohrung aus und erleichtert das Einpressen des Rings. Zudem verringert die Gummierung das Risiko von Kriechleckagen am Außendurchmesser bei thermischer Ausdehnung. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die berührende Dichtlippe mit konstanter Radialkraft an der Wellenoberfläche, was die Dichtwirkung bei wechselnden Betriebszuständen unterstützt.

Welche Maße hat der Wellendichtring W100-120-13 BASL?

Die Radialdichtung besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm für die Wellenaufnahme, einen Außendurchmesser von 120 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 13 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in genormte Dichtungssitze industrieller Baugruppen.

Was bedeutet die Bezeichnung BASL bei diesem Dichtring?

BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit elastomerummanteltem Außenmantel und zusätzlicher Staub- oder Schutzlippe. Die federbelastete Hauptdichtlippe dichtet gegen Schmierstoffaustritt ab, während die Schutzlippe das Eindringen von Schmutz und Staubpartikeln verhindert.

In welchem Temperaturbereich ist das Material NBR einsetzbar?

Der Werkstoff NBR (Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine abdichtenden Eigenschaften gegenüber herkömmlichen Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis.

Wie viel Betriebsdruck hält der Wellendichtring W100-120-13 BASL aus?

Die Dichtung ist für eine maximale Druckbelastung von bis zu 0,5 bar spezifiziert. Damit eignet sie sich für drucklose Anwendungen oder Systeme mit geringfügigem Überdruck. Bei höheren Systemdrücken sind spezielle Druckdichtringe mit abgestützten Dichtlippen erforderlich.

Welche Funktion erfüllt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt eine gleichmäßige radiale Anpressung der Dichtlippe an die Welle. Dadurch liegt die Dichtkante auch bei Wellenschwingungen und fortschreitender Betriebsdauer mit konstanter Vorspannung an der Wellenoberfläche an, was Leckagen vorbeugt.

Worauf ist beim Einbau des elastomerummantelten Dichtrings zu achten?

Vor dem Einpressen sollten Gehäusebohrung und Dichtlippe leicht benetzt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Das Einpressen muss rechtwinklig zur Wellenachse über geeignete Einpresswerkzeuge erfolgen, die die Montagekraft gleichmäßig über den Außenmantel einleiten.

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