W30-55-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W30-55-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W30-55-10 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
55 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,026 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W30-55-10 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W30-55-10 BASL

Der Wellendichtring W30-55-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 30 mm Durchmesser bei moderaten Drücken wirksam gegen Schmierstoffaustritt und Verschmutzung ab.

Der Wellendichtring W30-55-10 BASL schützt rotierende Wellen und Maschinengehäuse vor Schmierstoffverlust und dem Eindringen äußerer Verunreinigungen. Mit den Maßen von 30 mm Innendurchmesser, 55 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 10 mm passt diese Radial-Wellendichtung in gängige Gehäusebohrungen. Als Werkstoff dient NBR (Perbunan), das sich für den Kontakt mit mineralölbasierten Schmierstoffen empfiehlt. Die Bauform verbindet einen gummielastischen Außenmantel mit einer federunterstützten Dichtlippe und einer zusätzlichen Schutzlippe.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W30-55-10 BASL im Betrieb?

Dieser Radial-Wellendichtring findet in rotierenden Wellenanwendungen und Gehäusen Verwendung, bei denen Schmierstoffe im Inneren gehalten werden müssen. Die integrierte Schutzlippe hält Staub und abrasive Partikel vom Gehäuseinneren fern. Gleichzeitig dient die primäre Dichtlippe dazu, das Entweichen von Öl oder Fließfett einzugrenzen. Der NBR-Werkstoff ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt und deckt typische Betriebsbedingungen im allgemeinen Maschinenbau praxisnah ab.

Welche Funktion haben Kautschukmantel und Zugfeder bei der Bauform BASL?

Die Ausführung BASL zeichnet sich durch einen vollständig kautschukummantelten Außenbereich aus. Diese Gummierung erleichtert das Einpressen und gleicht geringe thermische Ausdehnungen oder leichte Riefen der Gehäusebohrung aus. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtkante kontinuierlich und erhält die nötige radiale Anpresskraft auf der Welle aufrecht. Bei der Konstruktion sollten Sie berücksichtigen, dass dieser Dichtring für drucklose Systeme oder geringe Druckbelastungen bis maximal 0,5 Bar konzipiert ist.

Welche Maße weist der Wellendichtring W30-55-10 BASL auf?

Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm für den Sitz auf der Welle, einen Außendurchmesser von 55 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 10 mm. Durch diese Maße entspricht das Bauteil gängigen Industriestandards für Radial-Wellendichtringe und lässt sich in entsprechend tolerierte Aufnahmen einsetzen.

Was bedeutet die Kennzeichnung BASL bei diesem Wellendichtring?

Das Kürzel BASL bezeichnet einen Radial-Wellendichtring mit gummielastischer Außenfläche und einer zusätzlichen Staub- beziehungsweise Schutzlippe. Während die federbelastete Hauptdichtlippe das Austreten von Schmierstoffen verhindert, hält die vorgelagerte Schutzlippe Schmutz und feine Partikel von außen fern. Der gummierte Außenmantel dichtet zudem statisch im Gehäusesitz ab.

Für welchen Temperaturbereich eignet sich der Werkstoff NBR?

Der verwendete Nitrilkautschuk (NBR beziehungsweise Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad spezifiziert. In diesem thermischen Fenster bleibt das Elastomer elastisch und widerstandsfähig gegen den Einfluss mineralischer Schmieröle sowie Schmierfette. Bei anhaltend höheren Temperaturen über 100 Grad verhärtet das Material vorzeitig.

Wie viel Druck hält der Wellendichtring W30-55-10 BASL stand?

Diese Dichtung ist für drucklose Anwendungen oder sehr geringe Drücke bis maximal 0,5 Bar ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffleckagen führt. Für druckbeaufschlagte Systeme sollten spezielle Druckdichtringe mit abgestützter Lippe gewählt werden.

Welche Aufgabe übernimmt die eingebaute Zugfeder?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl übt eine definierte Radialkraft auf die Dichtlippe aus. Sie drückt die elastische Dichtkante gleichmäßig an die rotierende Wellenoberfläche. Dadurch gleicht die Feder geringe Wellenschwingungen und den natürlichen Lippenverschleiß während des Betriebs aus und unterstützt eine konstante Dichtfunktion.

Worauf kommt es beim Einbau des Wellendichtrings an?

Vor der Montage sollten Welle und Gehäusebohrung sauber sowie frei von Graten sein. Ein leichtes Einölen der Außenfläche und der Dichtlippe verringert die Reibung beim Eindrücken und schützt das Elastomer beim ersten Anlaufen. Verwenden Sie ein planes Einpresswerkzeug, um den Dichtring rechtwinklig und ohne Verzug einzusetzen.

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