DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W34-72-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 34 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt ab und schirmt Lagerstellen dank Schutzlippe vor Schmutzeintrag ab.
Der Wellendichtring W34-72-10 BASL dient dem Abdichten rotierender Maschinenteile bei einem Wellendurchmesser von 34 mm und einer Gehäusebohrung von 72 mm. Mit einer Baubreite von 10 mm eignet sich dieser Radial-Wellendichtring zur Rückhaltung von Schmierfetten und Schmierölen im Gehäuseinneren. Das kautschukummantelte NBR-Material dichtet auch bei leichten Gehäuserauheiten ab. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt den erforderlichen radialen Anpressdruck der Dichtlippe auf die rotierende Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, die gegenüber der Umgebung abgedichtet werden müssen. Durch den temperaturbeständigen NBR-Werkstoff von -30 bis +100 Grad deckt das Bauteil Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Da die Bauform für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, empfiehlt sich die Komponente vorrangig für drucklose Gehäusebereiche. Die zusätzliche Staublippe hält Schmutzpartikel und Staub von der primären Dichtkante fern.
Die Ausführung BASL zeichnet sich durch einen elastomerummantelten Außenmantel sowie eine zusätzliche berührende Schutzlippe aus. Während die federbelastete Hauptdichtlippe das Austreten von Öl oder Fett hemmt, stoppt die vorgelagerte Staublippe Verunreinigungen von außen. Der Gummiaußenmantel erleichtert das Einpressen in Gehäusebohrungen und unterstützt selbst bei thermischer Dehnung des Gehäuses einen festen Sitz. Bei der Montage ist auf eine drallfreie und unbeschädigte Wellenoberfläche im Kontaktbereich der Lippen zu achten.
Der Dichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 34 mm, passend für Wellen dieses Durchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 72 mm für entsprechende Gehäusebohrungen, während die Breite 10 mm misst. Diese Nenngrößen definieren den erforderlichen Einbauraum exakt nach gängigen Standards für Radial-Wellendichtringe.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt die Bauform des Radial-Wellendichtrings. Sie steht für einen vollständig kautschukummantelten Metall-Versteifungsring sowie eine zusätzliche Schutzlippe gegen Schmutzeintrag. Eine eingearbeitete Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt dafür, dass die eigentliche Dichtlippe stets mit radialer Vorspannung an der Welle anliegt.
Der verwendete NBR-Werkstoff (Nitrilkautschuk bzw. Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und Beständigkeit gegenüber üblichen Schmierfetten und mineralölbasierten Schmierölen, wodurch eine funktionierende Dichtwirkung im Standardbetrieb unterstützt wird.
Die Bauform ist für eine Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Für stark druckbeaufschlagte Systeme oder hydraulische Hochdruckkreisläufe eignen sich solche Dichtringe nicht; sie dienen vorwiegend der Abdichtung druckloser oder minimal druckbelasteter Schmierstoffräume an rotierenden Wellen.
Neben der federunterstützten Hauptdichtlippe schirmt die berührende Schutz- oder Staublippe die Lagerstelle nach außen ab. Sie fängt Staub, Schmutzpartikel und Spritzwasser ab, bevor diese die primäre Dichtlippe oder das Lagerinnere erreichen können, was den Verschleiß der Lauffläche reduziert.
Zur Schmierstoffrückhaltung zeigt die Hauptdichtlippe mit der Zugfeder zur Innenseite des Gehäuses, also zum Schmierstoff hin. Die beschriftete Bodenseite mit der Schutzlippe weist nach außen zur Schmutzseite. Diese Anordnung schützt die Lagerstelle vor Partikeln und dichtet gleichzeitig das Schmiermittel ab.
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