DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5% | 18,85 € |
| 25 | 10% | 17,86 € |
| 50 | 15% | 16,86 € |
Der Wellendichtring W130-160-13 B1SL dichtet rotierende Wellen mit 130 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und eindringende Partikel ab.
Der Wellendichtring W130-160-13 B1SL dient der Abdichtung von rotierenden Wellen im Maschinen- und Anlagenbau. Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 13 mm entspricht er definierten Einbauräumen. Das Elastomer NBR (Perbunan) weist eine Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen auf. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe und hält die radiale Anpresskraft auf der Wellenoberfläche aufrecht.
Die Dichtung kommt an rotierenden Wellendurchführungen zum Einsatz, an denen Schmierstoffe im Gehäuse gehalten werden sollen. Durch den Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad deckt das Bauteil gängige industrielle Betriebsbedingungen ab. Die Bauform ist für Systeme mit einem Betriebsdruck von bis zu maximal 0,5 Bar ausgelegt. Typische Einsatzfelder finden sich an Lagerstellen und Wellen im allgemeinen Maschinenbau.
Die Ausführung B1SL zeichnet sich durch einen metallummantelten Außenmantel aus, der einseitig geschlossen ist. Dieser metallische Sitz sorgt für einen festen Halt in der Gehäusebohrung, verlangt jedoch eine sorgfältige Bearbeitung der Gehäusepassung. Neben der primären Dichtlippe besitzt der Ring eine zusätzliche Schutzlippe. Diese Lippe hält Schmutz, Staub und Spritzwasser von außen fern. Dadurch schützt sie die primäre Dichtkante vor vorzeitigem Verschleiß durch abrasive Partikel.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen metallischen Außenmantel und eine zusätzliche Schutzlippe gegen Schmutz. Der Dichtkörper besteht aus NBR, während eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl den gleichmäßigen Kontakt zur Welle unterstützt. Er eignet sich für Wellen mit 130 mm Durchmesser bei einem Gehäusesitz von 160 mm.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 130 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 160 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 13 mm. Messen Sie vor dem Einbau den Wellendurchmesser und die Aufnahmebohrung genau nach, um den passenden Sitz zu überprüfen.
Das verarbeitete NBR-Elastomer ist für Medientemperaturen zwischen -30 und +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält der Werkstoff seine elastischen Dichteigenschaften im Kontakt mit Standard-Mineralölen und Schmierfetten. Bei dauerhaft höheren Temperaturen sollten Sie alternative Werkstoffe prüfen.
Die Schutzlippe fungiert als berührende oder spaltbildende Barriere gegen Verunreinigungen von außen. Sie trägt dazu bei, Staub, feinen Schmutz oder Feuchtigkeit von der eigentlichen Dichtlippe abzuwehren. Das verringert den Verschleiß der Hauptdichtkante an der rotierenden Welle.
Die Konstruktion ist für den drucklosen Betrieb sowie für geringe Überdrücke bis maximal 0,5 Bar ausgelegt. Bei höheren Druckbelastungen kann sich die Dichtlippe unzulässig verformen oder von der Welle abheben. Für Hochdruckanwendungen sind spezielle Druck-Wellendichtringe erforderlich.
Ein metallummantelter Außenmantel sitzt fest in der Gehäuseaufnahme und wirkt einem axialen Wandern der Dichtung entgegen. Da Metall auf Metall trifft, sollte die Gehäusebohrung frei von Riefen und Beschädigungen sein. Bei raueren Gehäuseflächen empfiehlt sich gegebenenfalls das zusätzliche Auftragen eines geeigneten Dichtmittels am Außenumfang.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/