GR30-37-4 Wellendichtringe von INA
GR30-37-4 Wellendichtringe von INA

INA

Wellendichtringe INA GR30-37-4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
29,3 mm
Außendurchmesser
37,09 mm
Breite
4 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
mit außenliegender Stahlarmierung
Temperaturbereich
-30 bis +110 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
ohne
Gewicht
0,004 kg
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Wellendichtringe INA GR30-37-4
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Wellendichtringe INA GR30-37-4

Der Wellendichtring GR30-37-4 von INA dient mit 29,3 mm Bohrung, 37,09 mm Außendurchmesser und Schutzlippe der Abdichtung rotierender Bauteile gegen Schmierstoffaustritt und Verschmutzung.

Der Wellendichtring GR30-37-4 von INA fungiert als schlanke Radialdichtung für Wellendurchmesser von 29,3 mm und Aufnahmebohrungen von 37,09 mm. Bei einer geringen Baubreite von 4 mm ermöglicht dieses Bauteil eine platzsparende Abdichtung in kompakten Konstruktionen. Gefertigt aus NBR (Perbunan), deckt der Ring einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +110 Grad ab. Konstrukteure sowie Instandhalter setzen diese Komponente ein, um Schmierfette im System zu halten und das Eindringen von Umgebungsstaub zu verhindern.

Wofür eignet sich der Wellendichtring GR30-37-4?

Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vor allem für Lagerstellen mit begrenztem axialem Bauraum und geringem Systemdruck bis maximal 0,5 bar. Die Konstruktion ohne Zugfeder reduziert die Reibung an der Welle, wodurch sich das Element für Anwendungen mit mäßigen Umfangsgeschwindigkeiten empfiehlt. Typischerweise findet der Dichtring Verwendung in kompakten Getrieben, Elektromotoren oder Führungsbuchsen der allgemeinen Antriebstechnik. In Serienfertigungen erleichtern die präzisen Einbaumaße die Montage, während im Instandhaltungsbereich ein zügiger Austausch verschlissener Dichtungen möglich ist.

Welche Funktion haben Schutzlippe und Stahlarmierung?

Die außenliegende Stahlarmierung verleiht dem Dichtring mechanische Stabilität und unterstützt den festen Sitz in der Gehäusebohrung, selbst bei dünnwandigen Konstruktionen. Durch den metallischen Außenmantel lässt sich das Bauteil maßgenau und formstabil einpressen. Die zusätzliche Schutzlippe fungiert als berührende Vorstufe zur Hauptdichtlippe und hält Staub sowie grobe Partikel fern. Da dieser Typ ohne metallische Zugfeder arbeitet, baut er besonders schmal. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass der maximale Betriebsdruck von 0,5 bar nicht überschritten wird.

Welche Maße hat der Wellendichtring GR30-37-4?

Die Bauform weist einen Innendurchmesser von 29,3 mm, einen Außendurchmesser von 37,09 mm sowie eine Breite von 4 mm auf. Durch die schmale Bauweise von lediglich 4 mm eignet sich das Bauteil besonders für Lagerungen mit minimalem axialem Bauraum. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellen- und Gehäusedurchmesser auf Übereinstimmung mit diesen Werten.

Welcher Temperaturbereich ist für das NBR-Material zulässig?

Der verwendete Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +110 Grad ausgelegt. Dieses Elastomer zeigt ein gutes Beständigkeitsverhalten gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen. Bei Anwendungen außerhalb dieser Temperaturspanne verliert der Werkstoff an Elastizität oder altert vorzeitig.

Welche Aufgabe übernimmt die zusätzliche Schutzlippe?

Eine Schutzlippe schützt die eigentliche Dichtkante vor mechanischer Beschädigung und Verschmutzung durch äußere Einflüsse wie Staub oder Abrieb. Sie bildet eine vorgeschaltete Barriere, wodurch Schmutzpartikel nicht direkt an die Hauptdichtlippe gelangen. Dies trägt dazu bei, den Verschleiß der Welle im Dichtbereich gering zu halten.

Was bedeutet der Verzicht auf eine Zugfeder bei diesem Modell?

Ausführungen ohne federunterstützte Dichtlippe erzeugen einen geringeren Anpressdruck auf die Wellenoberfläche und weisen dadurch ein niedrigeres Reibmoment auf. Diese Konstruktion spart axialen Bauraum ein, begrenzt jedoch die Druckbelastbarkeit. Das Produkt ist für Druckbelastungen bis höchstens 0,5 bar ausgelegt und sollte vorwiegend drucklos betrieben werden.

Worauf ist bei der Montage der außenliegenden Stahlarmierung zu achten?

Der metallische Außenmantel erfordert ein rechtwinkliges und gleichmäßiges Einpressen in die Gehäusebohrung mit einem geeigneten Einpresswerkzeug. Die Kraft sollte möglichst nah am Außendurchmesser eingeleitet werden, um ein Verkanten oder Verformen des Blechkörpers zu vermeiden. Fetten oder ölen Sie die Bohrung und die Welle vor dem Einbau leicht ein.

Für welche Drücke ist der Wellendichtring GR30-37-4 geeignet?

Diese Ausführung verträgt einen Betriebsdruck von maximal 0,5 bar. Bei höheren Drücken kann die Dichtlippe ohne Zugfeder ihre Dichtwirkung nicht mehr aufrechterhalten, was zu Undichtigkeiten führt. Für geschlossene Gehäuse mit Druckaufbau sind daher geeignete Entlüftungsmaßnahmen oder spezielle Druckdichtringe erforderlich.

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