DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 4,01 € |
| 50 | 10% | 3,80 € |
| 150 | 15% | 3,59 € |
| 250 | 20% | 3,38 € |
Der Wellendichtring W50-58-4 BA bietet mit 50x58x4 mm eine kautschukummantelte Radialabdichtung aus NBR für Welle und Gehäuse.
Der Wellendichtring W50-58-4 BA dichtet rotierende Wellen gegen Schmierstoffaustritt ab. Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 58 mm sowie einer schmalen Breite von 4 mm passt dieses Dichtelement in kompakte Gehäusebohrungen. Als Werkstoff dient NBR (Perbunan), das sich für den Kontakt mit mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen eignet. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die Dichtlippe mit konstanter Radialkraft an der Welle. Das Bauteil deckt Temperaturen von -30 bis +100 Grad ab.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Baugruppen ab, bei denen der Rückhalt von Öl oder Schmierfett im Vordergrund steht. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staublippe konstruiert ist, minimiert sich die Reibung an der Welle auf eine Dichtkante. Der Einbau erfolgt vor allem in geschützten Bauräumen, in denen kein starker äußerer Schmutzanfall herrscht. Die maximale Druckbeständigkeit liegt bei 0,5 bar, weshalb das Bauteil für drucklose Systeme ausgelegt ist.
Die vollflächige Elastomer-Ummantelung aus NBR gleicht feine Rauheiten und geringe thermische Ausdehnungen der Gehäusebohrung aus. Dadurch dichtet der Ring auch in geteilten oder leicht unrunden Gehäusen am Außenumfang ab. Gleichzeitig schützt der Gummimantel die Gehäusepassung beim Einpressen vor Beschädigungen. Für die Montage sind saubere Oberflächen sowie ein rechtwinkliges Einsetzen ohne Verkanten wesentlich. Die schmale Bauhöhe von 4 mm erlaubt axial platzsparende Konstruktionen bei voller Dichtfunktion an der 50-mm-Welle.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 58 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 4 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den Einsatz bei sehr geringem axialem Bauraum. Vor dem Einbau sollten Wellen- und Gehäusedurchmesser auf Übereinstimmung mit diesen Werten geprüft werden.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne behält der Werkstoff NBR seine elastischen Eigenschaften und die Dichtlippe bleibt formstabil. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen verhärtet das Elastomer schneller, weshalb die thermische Belastung an der Dichtstelle innerhalb dieser Vorgaben bleiben sollte.
Die innenliegende Wurmfeder presst die Dichtlippe mit einer gleichmäßigen Radialkraft auf die rotierende Welle. Sie gleicht geringe radiale Wellenbewegungen sowie den elastischen Spannungsverlust des NBR-Materials im laufenden Betrieb aus. Auf diese Weise bleibt der Kontakt zwischen Dichtkante und Wellenoberfläche auch bei dynamischen Bewegungen erhalten.
Ausführungen ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugen weniger Reibung und damit geringere Erwärmung an der Welle. Sie kommen dort zum Einsatz, wo die Dichtstelle bereits durch ein geschlossenes Gehäuse vor Staub und Schmutz von außen geschützt ist. Die gesamte Anpresskraft konzentriert sich hierbei auf das Zurückhalten des Schmierstoffs im System.
Die Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 bar. Standard-Radial-Wellendichtringe sind primär für drucklose Anwendungen konzipiert, bei denen druckloses Schmieröl oder Schmierfett zurückgehalten wird. Steigt der Innendruck im Aggregat über diesen Wert, kann sich die Dichtlippe verformen oder umstülpen, was zu Leckagen führt.
NBR, auch bekannt als Perbunan oder Nitrilkautschuk, zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten aus. Das Elastomer bietet ein ausgewogenes Rückstellvermögen und eine hohe Verschleißfestigkeit an rotierenden Bauteilen. Für Standardanwendungen im industriellen Maschinenbau stellt NBR daher den gängigsten Werkstoff für Radial-Wellendichtringe dar.
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