DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W64-80-8 VIT dichtet rotierende Wellen mit 64 mm Durchmesser bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 Grad zuverlässig ab.
Der Wellendichtring W64-80-8 VIT dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen austretendes Schmiermittel. Mit einem Innendurchmesser von 64 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 8 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in genormte Gehäusebohrungen. Die Ausführung besteht aus widerstandsfähigem FKM (Viton) und verfügt über einen kautschukummantelten Außenmantel. Eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl presst die Dichtlippe gleichmäßig an die rotierende Welle an.
Der Wellendichtring W64-80-8 VIT ist für thermisch anspruchsvolle Baugruppen ausgelegt. Das FKM-Material deckt Temperaturen von -15 bis +200 Grad ab. Durch den Kautschukmantel gleicht der Radial-Wellendichtring leichte Wärmeausdehnungen und Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus. Die Dichtung ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Typische Einsatzbereiche finden sich an Wellendurchführungen, bei denen aggressive Schmierstoffe oder synthetische Öle zum Einsatz kommen.
Der Werkstoff FKM zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit gegen synthetische Öle, Fette und Chemikalien aus. Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl wirkt Korrosionsschäden an der Dichtkante entgegen, wenn Kontakt mit aggressiven Medien besteht. Da dieser Wellendichtring ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, erzeugt er im Lauf geringere Reibungsverluste. Bei staubiger Umgebung empfiehlt sich der Schutz der Dichtstelle durch externe Abdeckungen.
Der Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 64 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 80 mm zur Gehäuseaufnahme sowie eine Einbaubreite von 8 mm. Diese Maße entsprechen den standardisierten Abmessungen für metrische Wellenabdichtungen.
Der Dichtring aus FKM (Viton) deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Damit eignet sich das Material für anspruchsvolle Anwendungen, bei denen eine Beständigkeit gegenüber hohen thermischen Belastungen erforderlich ist.
Dieser Radial-Wellendichtring ist für drucklose Anwendungen sowie für Betriebsbedingungen mit einem Druck von maximal 0,5 bar konzipiert. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen und erfordern abweichende Sonderbauformen mit spezieller Druckabstützung.
Die ringförmige Zugfeder hält die radiale Anpresskraft der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche aufrecht. Durch die Ausführung aus rost- und säurebeständigem Stahl bleibt die Federkraft auch bei Kontakt mit chemisch aggressiven Medien und Feuchtigkeit erhalten.
Die Bauform ohne Staub- oder Schutzlippe reduziert Reibung und Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche zur Welle. Sie eignet sich für geschlossene Baugruppen ohne äußeren Staubeintrag. Bei starker Staubbelastung empfehlen sich ergänzende äußere Abweiser oder Dichtelemente.
Der gummierte Außenmantel dichtet die Gehäusebohrung gegen statischen Schmiermitteldurchtritt ab. Zudem erleichtert das elastische Material das Einpressen des Dichtrings und gleicht fertigungsbedingte Rauheiten sowie Wärmeausdehnungen des Gehäuses aus.
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