DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W50-90-10 B1 dichtet rotierende Wellen mit 50 mm Durchmesser gegen Schmierstoffverlust bei Gehäusebohrungen von 90 mm ab.
Der Wellendichtring W50-90-10 B1 dient der Abdichtung von rotierenden Wellen in industriellen Antrieben und Aggregaten. Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 10 mm entspricht diese Radial-Wellendichtung gängigen Standardabmessungen im Maschinenbau. Der Dichtring hält Schmiermittel wie Öle und Fette im Gehäuseinneren und verhindert deren Austritt. Die Konstruktion schützt nachgelagerte Bauteile und unterstützt einen sauberen Rundlauf der Welle.
Radial-Wellendichtringe dieser Bauform kommen an rotierenden Wellen zum Einsatz, bei denen Schmierstoffe im Gehäuseinneren gehalten werden müssen. Durch die Auslegung auf eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar arbeitet das Bauteil vor allem in drucklosen oder leicht druckbeaufschlagten Systemen. Der elastische Werkstoff schließt an Gegenlaufflächen ab, sofern keine äußere Schmutzbelastung vorliegt, da die Ausführung ohne Staublippe gefertigt ist.
Der Dichtungswerkstoff NBR zeichnet sich durch seine Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen aus. Bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad bleibt der Werkstoff flexibel und formstabil. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt die nötige Radialkraft auf die Dichtkante. Dadurch liegt die Dichtlippe auch bei leichten Wellenbewegungen oder Temperaturschwankungen kontinuierlich an der Wellenoberfläche an, was die Dichtwirkung im Betrieb unterstützt.
Dieser Radial-Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 50 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 90 mm für den Gehäusesitz und eine Einbaubreite von 10 mm auf. Stimmen Sie diese Nennmaße vor dem Einbau exakt mit dem Wellendurchmesser und der Gehäusebohrung ab, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.
NBR, auch als Nitrilkautschuk oder Perbunan bekannt, bietet eine hohe Beständigkeit gegenüber Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis. Das Material behält seine elastischen Dichteigenschaften im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad und eignet sich daher für eine Vielzahl klassischer Industrieanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe radial auf die rotierende Welle vor. Durch diese mechanische Vorspannung behält die Dichtkante auch bei Schwingungen oder thermisch bedingten Maßänderungen den erforderlichen Kontakt zur Gegenlauffläche bei. Das unterstützt eine gleichbleibende Dichtwirkung im drucklosen Betrieb bis maximal 0,5 bar.
Die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe ist für Einsatzbereiche gedacht, bei denen die Dichtstelle im Gehäuseinneren vor grobem Außenschmutz geschützt liegt. Ohne Schutzlippe entsteht an der Dichtstelle geringere Reibungswärme, was den Rundlauf schont und die Reibleistung bei Anwendungen mit sauberer Umgebung reduziert.
Der Dichtring ist für drucklose Anwendungen sowie für Systeme mit einem maximalen Betriebsdruck von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Höhere Druckbelastungen können zu einem Verformen der Dichtlippe und vorzeitigem Verschleiß führen. Für Anwendungen mit nennenswertem Überdruck sind spezielle Hochdruckausführungen erforderlich.
Richten Sie die Dichtlippe bei der Montage zum abzudichtenden Medium hin aus, damit das Gehäuseinnere gegen Schmierstoffaustritt geschützt bleibt. Die Welle sollte eine angefaste Kante aufweisen, damit die Dichtkante beim Aufschieben nicht beschädigt wird. Zudem empfiehlt sich ein leichtes Benetzen der Lauffläche mit Schmierstoff vor dem Einbau.
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