DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W230-270-15 BASL dichtet rotierende Wellen mit 230 mm Durchmesser bei 270 mm Gehäusebohrung und 15 mm Breite gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag ab.
Der Wellendichtring W230-270-15 BASL dient der Abdichtung rotierender Maschinenteile in Industrieanwendungen. Die Bauform BASL kombiniert eine federunterstützte Hauptdichtlippe mit einer zusätzlichen Schutzlippe. Dadurch schützt der Radial-Wellendichtring Lagerstellen vor Schmierstoffverlust und hält Schmutzpartikel von außen fern. Dank der Kautschukummantelung aus NBR sitzt das Bauteil fest in der Gehäusebohrung und gleicht minimale Oberflächenrauheiten im Sitz aus. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt den nötigen radialen Anpressdruck der Dichtkante auf der Welle.
Diesen Wellendichtring setzen Sie primär an Großwellen ein, bei denen Schmierfett oder druckloses Schmieröl im Gehäuse gehalten werden soll. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Industriegetrieben sowie an schwereren Antriebssträngen mit 230 mm Wellendurchmesser. Durch den Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad meistert der Werkstoff NBR gängige Industrieumgebungen mit mineralölbasierten Schmierstoffen. Das Bauteil ist für Betriebsbedingungen mit einem Druck von maximal 0,5 bar ausgelegt.
Die zusätzliche Staub- und Schutzlippe fungiert als berührende Barriere gegen Staub, Abrieb und Spritzwasser von außen. Bei staubbelasteter Umgebung schützt diese Konstruktion die primäre Dichtlippe vor vorzeitigem Verschleiß. Gleichzeitig dichtet der gummierte Außenmantel am Außendurchmesser von 270 mm Gehäusebohrungen auch bei thermischer Ausdehnung ab. Achten Sie bei der Montage darauf, die Einbaurichtung exakt einzuhalten: Die federbelastete Dichtlippe weist stets zum abzudichtenden Schmierstoff hin.
Der Dichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 230 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 270 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 15 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau die Maße von Welle und Aufnahmebohrung, um einen passgenauen Sitz und die Dichtfunktion zu unterstützen.
Das Kürzel BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit Kautschuk-Außenmantel sowie einer zusätzlichen Schutzlippe. Während die federbelastete Hauptdichtlippe das Austreten von Öl oder Fett verhindert, schützt die vorgelagerte Schutzlippe die Dichtstelle vor dem Eindringen von Staub und Schmutzpartikeln aus der Umgebung.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad. In diesem thermischen Einsatzbereich behält das Elastomer seine mechanische Elastizität. Zudem zeigt das Material eine Beständigkeit gegenüber gängigen Fetten und mineralischen Schmierölen im industriellen Betrieb.
Diese Bauform ist für den Einsatz bei drucklosen Bedingungen sowie für geringe Druckbeaufschlagungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Betriebsdrücken verformt sich die elastische Dichtlippe, was zu erhöhter Reibleistung und Undichtigkeiten führt. Für Betriebsdrücke über 0,5 bar sind druckfeste Sonderausführungen erforderlich.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtkante radial auf der Wellenoberfläche vor. Dadurch gleicht sie minimale Rundlauffehler und Wellenschwingungen im Betrieb elastisch aus. Die Federkraft unterstützt die Materialelastizität des NBR-Werkstoffs, sodass die Dichtlippe auch bei Wellenstillstand mit ausreichendem Vorpressdruck anliegt.
Richten Sie die federbelastete Hauptdichtlippe stets zu der Seite aus, an der das Schmiermittel gehalten werden soll. Die Schutzlippe zeigt hingegen nach außen in Richtung der Schmutzeinwirkung. Achten Sie beim Einpressen darauf, das Bauteil rechtwinklig zur Wellenachse ohne Verkanten in die Gehäusebohrung einzubringen.
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