DICHTOMATIK
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Wellendichtringe w135-170-15-b2 dichten rotierende Wellen mit 135 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintritt im Gehäuse ab.
Der Radial-Wellendichtring w135-170-15-b2 dient der Abdichtung rotierender Maschinenteile. Mit einem Innendurchmesser von 135 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 15 mm schließt dieses Bauteil den Spalt zwischen rotierender Welle und Gehäusebohrung ab. Die Dichtlippe ist darauf ausgelegt, das Austreten von Schmierstoffen aus dem Gehäuseinneren zu begrenzen und schützt gleichzeitig nachgelagerte Lagerungen vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit oder Schmutzpartikeln.
Die Ausführung w135-170-15-b2 kommt an rotierenden Wellen mit 135 mm Nenndurchmesser zum Einsatz. In mechanischen Antriebssträngen hält die Konstruktion Schmierfette und Schmieröle im System, wodurch rotierende Komponenten geschmiert bleiben. Da die Dichtung für größere Wellendimensionen ausgelegt ist, dient sie vor allem der Kapselung von Lagereinheiten in Gehäusen und trägt dazu bei, den Schmierstoffkreislauf von der äußeren Umgebung zu trennen.
Das Dichtelement besteht aus NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch bekannt als Perbunan), einem Elastomer für Anwendungen mit mineralölbasierten Schmierstoffen. NBR weist eine gute Beständigkeit gegenüber gebräuchlichen Ölen und Fetten auf und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 °C ab. Vor dem Einbau sollte die Wellenlauffläche sauber sowie frei von Riefen sein, damit die elastische Dichtlippe gleichmäßig anliegt und Reibung sowie Verschleiß gering bleiben.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 135 mm, passend für Wellen dieses Nennmaßes. Der Außendurchmesser beträgt 170 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung, während die Baubreite bei 15 mm liegt. Diese Dimensionen definieren die Einbaumaße nach gängigen Standards im Maschinenbau.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -30 °C und +100 °C. Dieser Bereich resultiert aus den elastischen Eigenschaften des NBR-Werkstoffs. Bei dauerhaft höheren Temperaturen kann das Material verhärten, weshalb die thermische Belastung an der Dichtkante stets innerhalb dieser Grenzen bleiben sollte.
NBR, handelsüblich auch als Perbunan bezeichnet, zeichnet sich durch eine gute Verträglichkeit mit mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen aus. Für Standard-Industrieanwendungen bietet dieser Werkstoff einen ausgewogenen Widerstand gegen Verschleiß. Für aggressive Chemikalien, Säuren oder stark polare Lösungsmittel sollten jedoch gesonderte Materialprüfungen erfolgen.
Der Einbau erfolgt rechtwinklig zur Wellenachse in die vorbereitete Gehäusebohrung. Ein geeignetes Einpresswerkzeug verteilt die Kraft gleichmäßig auf den Außenbereich des Rings, um Verformungen zu verhindern. Vor dem Fügen empfiehlt es sich, die Dichtlippe und die Wellenoberfläche leicht mit Schmierstoff zu benetzen.
Die Orientierung der Dichtkante hängt von der Hauptaufgabe ab. Soll vorrangig das Austreten von Öl oder Fett aus dem Aggregat verhindert werden, zeigt die Dichtlippe zur Gehäuseinnenseite. Steht hingegen der Schutz vor eindringendem Schmutz oder Spritzwasser im Vordergrund, wird sie nach außen gerichtet montiert.
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