DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5% | 11,35 € |
| 25 | 10% | 10,76 € |
| 50 | 15% | 10,16 € |
Der Wellendichtring W45-62-8 VIT dichtet Wellen mit 45 mm Durchmesser bei Temperaturen von -15 bis +200 Grad ab.
Der Wellendichtring W45-62-8 VIT dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt und Medienverlust. Mit den Nennmaßen 45 mm Innendurchmesser, 62 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite schließt das Bauteil Gehäusebohrungen ab. Gefertigt aus FKM (Viton) ist der Radial-Wellendichtring für thermische Belastungen von -15 bis +200 Grad sowie anspruchsvolle Schmierstoffe ausgelegt. Durch den kautschukummantelten Außenmantel passt er sich Gehäuseoberflächen an und unterstützt den festen Sitz im Aggregat.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem dort zum Einsatz, wo thermisch beanspruchte Medien oder synthetische Schmierstoffe eine Dichtung erfordern. Dank der Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar eignet sich die Dichtung für drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Baugruppen. Die verbaute Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl hält die radiale Anpresskraft der Dichtlippe auch bei aggressiveren Flüssigkeiten aufrecht. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staublippe konstruiert ist, minimiert sie die Reibleistung an sauberen Lagerstellen.
Der Werkstoff FKM (Fluor-Kautschuk) bietet chemische Beständigkeit gegenüber Ölen, Kraftstoffen und hohen Betriebstemperaturen bis +200 Grad, bei denen Standard-Elastomere verhärten können. Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser gleicht thermische Ausdehnungen im Gehäuse aus und schont die Gehäusebohrung bei der Montage. Für eine reibungsarme Inbetriebnahme empfiehlt es sich, Welle und Dichtlippe vor dem Einbau mit dem jeweiligen Betriebsmedium leicht zu benetzen.
Die Nennmaße betragen 45 mm Innendurchmesser für die Welle, 62 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung sowie eine Baubreite von 8 mm. Diese Maße erlauben den passgenauen Einbau in entsprechend dimensionierte Baugruppen mit rotierenden Wellen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -15 bis +200 Grad. Die Beständigkeit basiert auf dem Werkstoff FKM (Viton), der auch bei kontinuierlicher Wärmeeinwirkung elastisch bleibt. Standardelastomere verhärten bei solchen Temperaturen häufig, weshalb FKM bei thermisch anspruchsvollen Bedingungen genutzt wird.
Die Druckbeständigkeit reicht bis maximal 0,5 bar. Die Ausführung ist für drucklose Anwendungen oder Baugruppen mit geringfügigem Überdruck konzipiert. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen und zu vorzeitigem Verschleiß sowie Undichtigkeiten führen.
Die integrierte Zugfeder unterstützt die radiale Anpressung der Dichtlippe an die Welle. Da die Feder aus rost- und säurebeständigem Stahl gefertigt ist, behält sie ihre Spannkraft auch bei korrosiv wirkenden Medien oder aggressiven Schmierstoffen bei.
Das Fehlen einer zusätzlichen Staublippe verringert die Kontaktfläche und reduziert damit die Reibung sowie die Temperaturentwicklung an der Welle. Diese Bauform wird vorzugsweise in geschlossenen Baugruppen eingesetzt, bei denen kein äußerer Schmutzanfall zu erwarten ist.
Das Einpressen sollte mit geeignetem Werkzeug gleichmäßig und plan zur Gehäuseachse erfolgen. Vor dem Einbau sollten Welle und Dichtkante leicht mit dem Betriebsmedium benetzt werden, um Trockenlauf beim Anlaufen zu vermeiden. Eine saubere Einführphase schützt die Dichtlippe vor Beschädigungen.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/