DICHTOMATIK
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Kautschukummantelter Radial-Wellendichtring aus FKM (Viton) in den Abmessungen 17x35x10 mm mit korrosionsbeständiger Zugfeder für anspruchsvolle thermische und chemische Umgebungen.
Der Wellendichtring W17-35-10 VIT dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen den Austritt von Schmierstoffen. Mit einem Innendurchmesser von 17 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm und einer Breite von 10 mm eignet sich dieses Bauteil für kompakte Einbauräume. Durch den Werkstoff FKM deckt die Dichtung einen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad ab. Die Ausführung besitzt keine zusätzliche Schutzlippe, wodurch Reibung und Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle gering bleiben.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Schmieröle oder Fette bei erhöhten Temperaturen im Gehäuse gehalten werden sollen. Dank des Werkstoffs FKM widersteht die Dichtung chemisch anspruchsvollen Medien wie synthetischen Ölen oder Kraftstoffen. Die integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl sorgt für eine gleichmäßige Anpressung der Dichtlippe an die Welle. Das Element ist für Betriebsbedingungen mit einem Überdruck von bis zu maximal 0,5 Bar ausgelegt.
Die elastomere Außenummantelung gleicht thermische Dehnungen sowie geringe Rauheiten in der Gehäusebohrung aus. Dadurch unterstützt der Ring die Abdichtung am Außenmantel auch bei leichten Gehäuseunebenheiten und wirkt der Bildung von Passungsrost in der Aufnahme entgegen. Weil die Dichtung ohne Staublippe konstruiert ist, erzeugt sie minimalen Reibungswiderstand, erfordert aber eine saubere Umgebung ohne groben Schmutzeintrag von außen. Achten Sie beim Einbau auf eine sorgfältig entgratete Welle, um die Dichtkante nicht zu beschädigen.
Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 17 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 35 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 10 mm. Diese Hauptabmessungen entsprechen gängigen metrischen Standards im Maschinen- und Anlagenbau.
Der Dichtring aus Fluorkautschuk (FKM bzw. Viton) deckt Betriebstemperaturen von -15 bis +200 Grad ab. Damit bleibt das Material auch bei anhaltend hoher thermischer Beanspruchung elastisch und behält seine Dichtwirkung bei dauerhafter Wärmeeinwirkung bei.
Die innenliegende Feder stützt die elastische Dichtlippe mechanisch und hält die radiale Anpresskraft auf die Welle konstant aufrecht. Durch die Ausführung in rost- und säurebeständigem Stahl ist die Feder wirksam vor Korrosion durch Feuchtigkeit oder aggressive Medien geschützt.
Die Ausführung ohne Staublippe reduziert die Reibfläche an der rotierenden Welle. Das verringert das Reibmoment, senkt die Betriebstemperatur und mindert den Einlaufverschleiß. Konstruktionen ohne Schutzlippe eignen sich besonders für saubere Umgebungen, in denen kein externer Schmutz partikelweise ansteht.
Das Bauteil ist für drucklose Anwendungen sowie für Systeme mit einem Überdruck von maximal 0,5 Bar ausgelegt. Bei höheren Drücken kann sich die flexible Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führen kann.
Der gummierte Außenmantel erleichtert das Einpressen und dichtet statisch gegen die Gehäusewand ab. Er überbrückt leichte Oberflächenunregelmäßigkeiten der Gehäusebohrung und eignet sich gut bei Werkstoffen mit unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten.
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