DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W155-190-15 BA aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 155 mm Durchmesser zuverlässig bei 15 mm Einbaubreite im Gehäuse ab.
Der Wellendichtring W155-190-15 BA dient der Abdichtung rotierender Maschinenteile gegen austretende Schmierstoffe. Mit einem Innendurchmesser von 155 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm und einer Breite von 15 mm eignet sich dieses Dichtelement für groß dimensionierte Wellenführungen. Das Material NBR bietet eine Beständigkeit gegenüber gängigen Mineralölen sowie Schmierfetten in industriellen Antrieben und Aggregaten.
Rotierende Wellen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau erfordern eine zuverlässige Medientrennung. Der Radial-Wellendichtring kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuseinneren gehalten werden soll. Da die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, minimiert sich die Reibung an der Welle. Das Bauteil eignet sich für thermische Belastungen im Bereich von -30 bis +100 Grad und hält einem Druck bis maximal 0,5 Bar stand.
Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser gleicht thermische Ausdehnungen und fertigungsbedingte Rauheiten der Gehäusebohrung aus. Dadurch dichtet der elastomere Außenmantel auch in leicht beschädigten oder weichen Gehäusen zuverlässig ab. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche aufrecht. Sie unterstützt die Dichtwirkung bei wechselnden Betriebsbedingungen und trägt zur Vermeidung von Leckagen bei.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 155 mm, passend für die Welle. Der Außendurchmesser beträgt 190 mm für die Gehäusebohrung, während die Einbaubreite bei 15 mm liegt. Diese Maße sind exakt aufeinander abgestimmt, um einen passgenauen Sitz in entsprechenden Bauräumen zu ermöglichen.
Der gummierte Außenmantel erleichtert den Einbau und gleicht fertigungstechnische Unebenheiten der Gehäusebohrung aus. Bei thermischen Schwankungen unterstützt das Elastomermaterial einen dichten Sitz und wirkt einer statischen Leckage zwischen Gehäusewand und Dichtringkörper entgegen.
Der verwendete Werkstoff NBR, auch als Perbunan bekannt, deckt ein Temperaturspektrum von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieses Bereichs behält das Elastomer seine Elastizität und zeigt eine gute Beständigkeit gegen herkömmliche Industrie-Schmieröle sowie Fette auf Mineralölbasis.
Die Ausführung ist für den drucklosen Betrieb bis zu einer Druckbeständigkeit von maximal 0,5 Bar ausgelegt. Ein Übersteigen dieses Grenzwertes kann dazu führen, dass sich die Dichtlippe anhebt oder übermäßig stark anpresst, was den Reibungsverschleiß beschleunigen würde.
Dichtringe ohne Staub- oder Schutzlippe erzeugen an der Kontaktstelle zur Welle eine geringere Reibung und damit weniger Reibungswärme. Diese Konstruktion empfiehlt sich, wenn der Einbauraum bereits vor äußerem Schmutzeintrag geschützt ist oder die Minimierung des Reibmoments im Vordergrund steht.
Die ringförmige Zugfeder übt eine konstante Radialkraft auf die Dichtkante aus. Dadurch presst sich die Lippe gleichmäßig an die umlaufende Wellenoberfläche an. Das Bauteil gleicht dynamische Schwingungen aus und sorgt für eine gleichmäßige Dichtlinie über die gesamte Umfangsfläche.
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