DICHTOMATIK
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Wellendichtringe w105-130-12-basl aus NBR mit den Maßen 105x130x12 mm dichten rotierende Wellen gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintritt ab.
Dieser Radial-Wellendichtring dient zur Abdichtung von rotierenden Wellen in Gehäusen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Wellendichtringe w105-130-12-basl verfügen über einen Innendurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 12 mm. Dank der Fertigung aus NBR (Perbunan) deckt die Dichtung einen breiten industriellen Einsatzbereich ab und hält Medien wie Schmierfetten sowie Standard-Mineralölen im laufenden Betrieb stand.
Einsatzgebiete dieser Baugröße finden sich typischerweise bei Wellenlagerungen in Industriegetrieben und rotierenden Antriebseinheiten. Der Dichtring schützt gelagerte Wellen vor eindringenden Partikeln oder Spritzwasser und hält gleichzeitig das Schmiermittel im Gehäuseinneren zurück. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Abmessung vor allem dort, wo eine 105-mm-Welle durch eine Bohrung von 130 mm geführt wird und eine Abdichtung gegen Leckagen gefordert ist.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) zeichnet sich durch elastische Eigenschaften und Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen aus. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +100 °C eignet sich das Material für die meisten Standardumgebungen in Werkstatt und Produktion. Achten Sie beim Einbau auf eine saubere, gratfreie Wellenoberfläche sowie geeignetes Einpresswerkzeug, damit die Dichtlippe während der Montage unbeschädigt bleibt.
Die Maße betragen 105 mm Innendurchmesser (Bohrung), 130 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite. Diese Werte bestimmen den Sitz auf der rotierenden Welle sowie in der Gehäusebohrung. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob Welle und Gehäusesitz exakt diesen Nennmaßen entsprechen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 °C und +100 °C. Innerhalb dieser Grenzen behält das Elastomer seine Dichtwirkung und Elastizität. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten beeinflussen auch das umgebende Medium sowie Reibungswärme an der Kontaktfläche das Langzeitverhalten des Werkstoffs.
NBR, bekannt als Perbunan, bietet gute chemische Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle, Schmierfette sowie Wasser. Für stark oxidierende Säuren, Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis oder aromatische Kohlenwasserstoffe ist der Werkstoff hingegen ungeeignet. In solchen Spezialfällen kommen alternative Dichtungswerkstoffe zum Einsatz.
Die Dichtlippe sowie die Welle sollten vor dem Aufschieben leicht benetzt werden, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Einpresskräfte müssen gleichmäßig und möglichst weit außen am Gehäuse angreifen. Scharfkantige Wellenabsätze oder Nuten sollten bei der Montage abgedeckt werden, um Beschädigungen der Dichtkante zu verhindern.
Die Ausrichtung richtet sich nach dem vorrangigen Einsatzzweck. Soll der Austritt von Schmieröl oder Fett aus dem Gehäuse verhindert werden, weist die Dichtlippe zum Gehäuseinneren. Dient die Dichtung primär dem Schutz vor Schmutz, Staub oder Spritzwasser von außen, zeigt die Lippe in Richtung der Umgebung.
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