DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 5% | 6,55 € |
| 50 | 10% | 6,21 € |
| 100 | 15% | 5,86 € |
Wellendichtringe w50-90-10-ba dichten rotierende Wellen mit 50 mm Durchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite gegen Schmierstoffaustritt und Verschmutzung ab.
Die Radial-Wellendichtringe w50-90-10-ba kommen überall dort zum Einsatz, wo rotierende Maschinenteile flüssige Schmierstoffe im Gehäuse halten müssen. Der Dichtring dichtet den Spalt zwischen der rotierenden Welle und dem feststehenden Gehäuse berührend ab. Dank des Elastomers NBR (Perbunan) eignet sich dieses Bauteil für Standardanwendungen mit mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen.
Typische Einbauorte finden sich an Wellendurchführungen in Getriebegehäusen, Lagerstellen und Antriebseinheiten im allgemeinen Maschinenbau. Das Bauteil trennt den inneren Öl- oder Fettraum von der Umgebung. Es schützt die Lagerung vor Staub und Feuchtigkeit und verhindert das Austreten von Schmierstoffen. Für eine funktionsgerechte Abdichtung und gleichmäßigen Lauf ist eine sorgfältig bearbeitete, riefenfreie Gegenlauffläche auf der Welle erforderlich. Bei der Montage empfiehlt sich das vorsichtige Einpressen mit geeignetem Einpresswerkzeug, damit der Außenmantel rechtwinklig im Gehäusesitz anliegt.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk) zeichnet sich durch Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle, Fette und Hydraulikflüssigkeiten aus. Für Wellendichtringe w50-90-10-ba deckt das Material einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 °C ab. Das Material bleibt bei Minustemperaturen flexibel und behält bis 100 °C seine elastische Rückstellkraft für den Dichtkontakt mit der Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 90 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 10 mm. Diese Maße folgen gängigen Einbauräumen nach metrischem Standard im Maschinenbau.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 °C. Dieser Bereich wird durch den Elastomer-Werkstoff NBR bestimmt und eignet sich für übliche Industrieanwendungen mit mineralischen Schmiermitteln. Bei dauerhaften Temperaturen oberhalb von 100 °C sollten Anwender alternative Werkstoffe wie FKM prüfen.
Der verwendete Werkstoff NBR bietet gute chemische Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle, Schmierfette und Hydrauliköle auf Mineralölbasis. Für aggressive Chemikalien, synthetische Schmierstoffe mit speziellen Additiven oder Getriebeöle auf Polyglykolbasis ist vorab die Medienverträglichkeit abzugleichen.
Die Ausrichtung richtet sich nach der primären Dichtaufgabe. Soll in erster Linie Schmierstoff im Gehäuseinneren gehalten werden, zeigt die Dichtlippe zum Schmierstoffraum. Wenn das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit aus der Umgebung verhindert werden soll, weist die Dichtkante nach außen.
Die Welle muss im Bereich der Dichtlippe drallfrei geschliffen sein, damit keine Pumpwirkung entsteht. Scharfkantige Absätze, Nuten oder Passfedernuten sollten bei der Montage abgedeckt werden, um eine Beschädigung der empfindlichen Dichtlippe beim Aufschieben zu vermeiden.
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