DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W90-130-13 BA dichtet rotierende Wellen mit den Maßen 90x130x13 mm gegen Schmierstoffaustritt bei Drücken bis 0,5 bar ab.
Der Wellendichtring W90-130-13 BA dient der Abdichtung rotierender Wellen in industriellen Baugruppen. Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Breite von 13 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in entsprechend gefertigte Gehäusebohrungen. Als Werkstoff kommt Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) zum Einsatz, der für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt ist. Das Bauteil hält Schmierstoffe im Aggregat und unterstützt die Funktion mechanischer Antriebskomponenten.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Wellendurchführungen in mechanischen Aggregaten gegen das Austreten von Schmierölen und Schmierfetten ab. Durch seine Konstruktion hält er einem Druck von bis zu 0,5 bar stand. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl drückt die Dichtlippe radial auf die Welle. Dadurch bleibt die Dichtwirkung auch bei thermischen Schwankungen im Bereich von -30 bis +100 Grad erhalten. Da das Bauteil über keine zusätzliche Schutzlippe verfügt, eignet es sich primär für saubere Einbauumgebungen mit geringem Schmutzanfall von außen.
Die elastomere Außenummantelung gleicht fertigungsbedingte Rauheiten sowie die thermische Ausdehnung der Gehäusebohrung aus. Zudem erleichtert der Kautschukmantel den Einbau in Gehäuse und verringert das Risiko von Passungsrost sowie Beschädigungen am Gehäusesitz. Dies trägt zu einem festen Dichtsitz bei handhabbarem Einpressaufwand bei. Bei der Montage empfiehlt sich ein rechtwinkliges Einpressen zur Wellenachse sowie der Schutz der Dichtlippe vor scharfen Kanten an Wellenabsätzen.
Dieses Dichtelement weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Bauhöhe von 13 mm auf. Die Abmessungen sind auf Wellen mit 90 mm Durchmesser und Gehäusebohrungen mit 130 mm Durchmesser abgestimmt, wobei die 13 mm Gehäusetiefe für stabilen Sitz sorgt.
Werkstoffe aus NBR (Perbunan) decken ein Einsatzspektrum von -30 bis +100 Grad ab. Dieser Elastomer-Werkstoff widersteht mineralölbasierten Schmierfetten sowie Standard-Schmierölen. Für Anwendungen mit synthetischen Schmierstoffen oder Betriebstemperaturen über +100 Grad empfiehlt sich vorab ein Abgleich der chemischen Beständigkeit.
Die integrierte Zugfeder übt eine gleichmäßige Radialkraft auf die Dichtkante aus und presst sie an die Oberfläche der Welle. Dadurch gleicht die Feder geringe Wellenschwingungen sowie betriebsbedingten Lippenverschleiß aus. Der Dichtkontakt bleibt dadurch auch bei Stillstand und wechselnden Temperaturen erhalten.
Der Ring ist für Druckbelastungen von maximal 0,5 bar spezifiziert. Damit eignet er sich für drucklose oder druckarme Baugruppen und Lagerstellen. Höherer Überdruck würde die Dichtlippe verformen und zu vorzeitigem Verschleiß führen, weshalb bei Druckanwendungen Druckausgleichselemente eingeplant werden sollten.
Ausführungen ohne Schutzlippe besitzen lediglich eine Dichtlippe, die den Austritt von Schmiermitteln aus dem Inneren verhindert. Weil keine vorgeschaltete Staublippe vorhanden ist, verringert sich die Reibleistung an der Welle. Der Einsatz empfiehlt sich dort, wo von außen kaum Schmutz oder Staub an die Dichtstelle gelangt.
Vor dem Einpressen empfiehlt es sich, die Gehäusebohrung und den Dichtring leicht zu benetzen, um das Einpressen zu erleichtern. Ein passendes Einpresswerkzeug leitet die Kraft gleichmäßig nahe am Außendurchmesser ein. Schützen Sie die Dichtlippe beim Aufschieben über Wellenabsätze vor Graten und scharfen Kanten.
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