INA
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Der Wellendichtring G45-55-4 von INA dichtet Wellen mit 45 mm Durchmesser ab und schützt mechanische Baugruppen dank integrierter Schutzlippe vor Verunreinigungen.
Der Wellendichtring G45-55-4 von INA dient als kompakte Radialdichtung zur Abdichtung von rotierenden Wellen gegenüber Gehäusebohrungen. Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm sowie einer schmalen Baubreite von 4 mm eignet sich diese Dichtung speziell für Anwendungen mit begrenztem axialem Bauraum. Das Bauteil besteht aus beständigem NBR-Werkstoff (Perbunan) und weist eine Kautschukummantelung auf. Der Dichtring kommt dort zum Einsatz, wo Schmiermittel im System verbleiben und äußere Schmutzpartikel abgehalten werden sollen.
Dieser Dichtring findet seinen Einsatz in Maschinen und Aggregaten, bei denen rotierende Wellen gegen Schmierstoffaustritt abgedichtet werden müssen. Durch den Werkstoff NBR eignet sich die Komponente für Umgebungen mit mineralischen Ölen und Fetten bei Betriebstemperaturen von -30 bis +110 Grad Celsius. Die integrierte Schutzlippe bildet eine zusätzliche Barriere gegen Staub sowie feine Partikel von außen. Der Einsatz erfolgt vorrangig in kompakten Lagerstellen bei drucklosem Betrieb oder geringem Überdruck bis maximal 0,5 Bar.
Im Unterschied zu federbelasteten Radial-Wellendichtringen arbeitet die Bauform G45-55-4 ohne integrierte Zugfeder. Diese Konstruktion reduziert die Reibleistung an der Welle und erlaubt eine besonders geringe axiale Baubreite von lediglich 4 mm. Die Kautschukummantelung erleichtert den Einbau in das Gehäuse und gleicht kleinere Rauheiten der Gehäusebohrung elastisch aus. Vor der Montage ist die Verträglichkeit des Mediums mit dem Werkstoff NBR zu prüfen, zudem darf der maximale Druck von 0,5 Bar im Betrieb nicht überschritten werden.
Die Bauform ist für Wellen mit einem Durchmesser von 45 mm ausgelegt. Der Außendurchmesser beträgt 55 mm, während die axiale Gesamtbreite bei 4 mm liegt. Durch diese kompakten Abmessungen passt der Dichtring in schmale Einbauräume von Gehäusen und Aggregaten.
Neben der primären Dichtkante verfügt dieser Dichtring über eine zusätzliche Schutzlippe. Diese Lippe wirkt als vorgeschaltete Barriere gegen die Welle und hält von außen herantretenden Staub sowie trockene Schmutzpartikel fern. Dadurch bleibt der Schmierstoff im Innenraum sauber und der Verschleiß der eigentlichen Dichtlippe verringert sich.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +110 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster behält das Elastomer seine Elastizität und Formstabilität. Es erweist sich als beständig gegenüber herkömmlichen Mineralölen sowie Schmierfetten, sollte jedoch nicht oberhalb von +110 Grad Celsius betrieben werden.
Der Dichtring ist für drucklose Anwendungen sowie für Systeme mit einem geringen Überdruck bis maximal 0,5 Bar konzipiert. Da dieser Dichtring ohne Zugfeder gefertigt ist, eignet er sich nicht für hydraulische Hochdruckanwendungen, sondern dient primär dem Rückhalt von drucklosem Schmieröl oder Schmierfett in rotierenden Maschinenteilen.
Eine Kautschukummantelung am Außendurchmesser unterstützt den dichten Sitz in der Gehäusebohrung, auch bei Gehäusen mit hoher Wärmeausdehnung. Das elastische Material gleicht leichte Unebenheiten in der Aufnahmebohrung aus und trägt dazu bei, die erforderlichen Einpresskräfte während der Montage zu reduzieren.
Vor dem Einpressen sollten Sie die Dichtlippe sowie die Lauffläche auf der Welle leicht benetzen. Die Montage erfolgt rechtwinklig zur Wellenachse mit einem geeigneten Werkzeug, das die Kraft gleichmäßig auf den äußeren Durchmesserbereich verteilt. Scharfkantige Absätze an der Welle sind abzudecken, um Beschädigungen der Dichtlippen zu vermeiden.
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