INA
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Kompakter Wellendichtring SD16-24-3 von INA aus Polyamid und PU-Elastomer für Wellendurchmesser von 15,7 mm mit zweilippigem Dichtsystem ohne Zugfeder.
Der Wellendichtring SD16-24-3 ist ein kompakter Radialdichtring in Kunststoffausführung, der rotierende oder axial bewegte Wellen gegen Schmierstoffaustritt und Verunreinigungen abschirmt. Gefertigt aus einem Verbund von Polyamid und Polyurethan-Elastomer, benötigt dieses Bauteil durch seine schmale Bauform von nur 3 mm Breite einen sehr geringen axialen Einbauraum. Mit einem Innendurchmesser von 15,7 mm und einem Außendurchmesser von 24,29 mm eignet sich das Bauteil für schlanke Lagerstellen und Gehäusebohrungen in industriellen Baugruppen.
Der Wellendichtring SD16-24-3 kommt vor allem in kompakten Baugruppen und schlanken Gehäusekonstruktionen zum Einsatz. Die Konstruktion fungiert dabei sowohl als Dichtung für rotierende Wellen als auch als Abstreifer bei translatorischen Bewegungen. Durch die Kombination aus Polyamid-Trägerstruktur und elastischer Dichtlippe bleibt der Ring formstabil im Gehäusesitz. Das Bauteil eignet sich für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar und hält Schmierfette sowie druckloses Öl im Gehäuse zurück.
Der Wellendichtring SD16-24-3 ist ohne metallische Zugfeder ausgeführt. Die erforderliche Radialkraft erzeugt direkt das elastische PU-Material der Dichtlippe, wodurch keine metallischen Bauteile korrodieren oder sich bei Schwingungen lösen können. Das zweilippige System trennt Medien und Schmutz: Die Hauptdichtlippe dichtet das Schmiermedium ab, während die zusätzliche Schutzlippe Schmutz fernhält. Bei der Auslegung sollten Sie den Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad sowie die druckarme Betriebsweise bis maximal 0,5 bar berücksichtigen.
Dieser Radialdichtring trennt Schmierstoffe im Gehäuseinneren von äußeren Umwelteinflüssen. Dank seiner elastischen Lippe aus Polyurethan eignet er sich sowohl für rotierende Wellen als auch als Abstreifring bei axialen Hubbewegungen. Er verhindert den Austritt von Schmierfett oder drucklosem Schmieröl und hält gleichzeitig Staub und Schmutzpartikel von empfindlichen Lagerstellen fern.
Der Dichtring weist einen Innendurchmesser von 15,7 mm für die passende Welle auf. Sein Außendurchmesser beträgt 24,29 mm zur Aufnahme in der Gehäusebohrung, während die axiale Baubreite bei schlanken 3 mm liegt. Durch diesen minimalen Querschnitt eignet sich der Ring für kompakte Bauräume, in denen herkömmliche Standard-Wellendichtringe zu viel Platz beanspruchen würden.
Die Ausführung mit zwei Lippen kombiniert die primäre Dichtwirkung mit einer zusätzlichen Barriere gegen äußere Verunreinigungen. Während die innere Lippe den Schmierstofffilm auf der Welle abgrenzt, streift die äußere Schutzlippe Staub und Feuchtigkeit ab. Zur Unterstützung der Abdichtung empfiehlt es sich, den Zwischenraum zwischen beiden Lippen bei der Montage mit passendem Schmierfett zu befüllen.
Die radiale Vorspannung auf die Welle wird bei diesem Modell allein durch die Eigenspannung des hochelastischen PU-Werkstoffs erzeugt. Der Verzicht auf eine Wurmfeder aus Metall verhindert ein Abspringen oder Korrodieren der Feder bei starken Beschleunigungen oder Schwingungen. Zudem ermöglicht diese federlose Bauform die sehr flache axiale Baubreite von lediglich 3 mm.
Der Dichtring aus Polyamid und PU-Elastomer deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Polyurethan seine Flexibilität, ohne spröde zu werden oder unzulässig zu erweichen. Für Anwendungen mit Temperaturspitzen außerhalb dieser Grenzwerte sollten alternative Elastomerwerkstoffe geprüft werden.
Das Bauteil ist für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar spezifiziert. Wellendichtringe dieser Bauart sind prinzipiell für drucklose oder nahezu drucklose Systeme wie Fett- und Ölschmierungen in Gehäusen ausgelegt. Ein höherer Betriebsdruck könnte die Dichtlippe anheben oder übermäßig stark anpressen, was zu vorzeitigem Verschleiß führen würde.
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