INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 50 | 5% | 2,85 € |
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Der Wellendichtring G10-14-3 von INA dichtet mit den Maßen 10x14x3 mm kompakte Wellendurchführungen gegen Schmutz und Schmierstoffaustritt ab.
Beim Wellendichtring G10-14-3 handelt es sich um eine kompakte Radialdichtung des Herstellers INA für rotierende Wellen. Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 14 mm sowie eine schmale Baubreite von 3 mm. Sie trennt Medienräume voneinander und verhindert das Austreten von Schmierstoffen aus Lagerstellen. Durch die Ausführung in NBR widersteht der Dichtring mineralischen Schmierölen sowie Fetten im industriellen Einsatz.
Dieser Wellendichtring dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente bei engen Platzverhältnissen. Typische Anwendungen finden sich im Kleinmaschinenbau, in Getrieben oder an Nebenaggregaten, bei denen eine Baubreite von lediglich 3 mm gefordert ist. Mit einer Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 Bar eignet sich das Bauteil vor allem für drucklose oder druckarme Gehäuseräume. Konstrukteure nutzen diesen Dichtring, wenn Schmierfett oder Schmieröl im System verbleiben soll.
Die Kautschukummantelung am Außenumfang erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und gleicht geringe Oberflächenunebenheiten der Aufnahme elastisch aus. Zudem verfügt diese Variante über eine integrierte Schutzlippe, die als vorgeschaltete Barriere wirkt. Sie hält Staub, feinen Abrieb und Schmutzpartikel von der primären Dichtkante fern. Da die Bauform ohne Zugfeder auskommt, entstehen an der Kontaktfläche geringere Reibungskräfte, was die Reibleistung an der Welle reduziert.
Mit einer Bohrung von 10 mm passt der Ring auf Wellen mit zehn Millimetern Durchmesser. Der Außendurchmesser beträgt 14 mm und bildet den Sitz im aufnehmenden Gehäuse. Die Breite misst exakt 3 mm, womit sich das Bauteil besonders für sehr schmale Bauräume und kompakte Gehäusekonstruktionen im Maschinenbau eignet.
Das NBR-Material ist für einen Temperatureinsatz von -30 bis +110 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behält der elastische Kautschuk seine Dichtwirkung und Geschmeidigkeit. Bei extremen Minustemperaturen unterhalb dieses Bereichs verhärtet der Werkstoff, während anhaltende Überschreitungen über 110 Grad die Alterung des Elastomers beschleunigen können.
Eine Schutzlippe fungiert als zusätzliche Barriere vor der eigentlichen Dichtlippe. Sie schirmt die Kontaktzone gegen von außen eindringenden Staub, Schmutz und feine Fremdkörper ab. Dadurch schützt sie die primäre Dichtkante vor vorzeitigem Verschleiß und unterstützt die Lebensdauer der gesamten Lagerstelle in staubbelasteten Betriebsumgebungen.
Dichtringe ohne Zugfeder nutzen die Eigenspannung des Elastomers zur Abdichtung an der Wellenoberfläche. Diese Konstruktion spart axialen Bauraum ein und erzeugt eine geringere Radialkraft auf die Lauffläche. Dadurch sinken die Reibleistung sowie die Wärmeentwicklung an der Kontaktzone, was vor allem bei kleineren Durchmessern und druckarmen Anwendungen vorteilhaft ist.
Die Konstruktion ist für eine Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 Bar freigegeben. Standard-Wellendichtringe dieser Art dienen vorwiegend der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen gegen Umwelteinflüsse. Höhere Drücke würden die Dichtlippe verformen und könnten zu Leckagen oder erhöhtem Verschleiß auf der Welle führen.
NBR beziehungsweise Perbunan zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit gegenüber herkömmlichen mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen aus. Der Kautschuk bleibt in Kontakt mit diesen Medien formstabil und widerstandsfähig gegen Quellung. Für aggressive chemische Substanzen oder synthetische Spezialschmierstoffe sollte die Werkstoffverträglichkeit vorab im Detail geprüft werden.
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