DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W60-85-10 B2 dichtet rotierende Wellen mit 60 mm Durchmesser bei 85 mm Gehäusebohrung zuverlässig gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Radial-Wellendichtring W60-85-10 B2 dient dem Abdichten rotierender Maschinenelemente gegen Flüssigkeitsverlust und Partikeleintrag. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Breite von 10 mm ist dieser Radial-Wellendichtring für entsprechende Gehäusebohrungen ausgelegt. Als Dichtungsmaterial kommt elastisches NBR (Perbunan) zum Einsatz. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt die erforderliche Radialkraft der Dichtkante auf der Wellenoberfläche. Die metallummantelte Konstruktion unterstützt dabei den festen Sitz im Gehäuse.
Der Radial-Wellendichtring hält Schmierfette sowie Industrieöle an rotierenden Wellen im Maschinensystem zurück. Das Bauteil eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius und Medien auf Mineralölbasis. Durch die Auslegung auf Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar dichtet er drucklose oder gering druckbeaufschlagte Schmierstoffräume ab. Da die Ausführung ohne separate Schutzlippe gefertigt ist, erfolgt der Einsatz vorzugsweise in sauberen Umgebungen oder geschützten Gehäuseinnenräumen.
Die Bauform B2 zeichnet sich durch einen metallenen Außenmantel aus und ist beidseitig geschlossen ausgeführt. Diese metallische Außenfläche erleichtert den passgenauen Sitz in starren Gehäusebohrungen und verringert die Gefahr eines Schiefsitzes bei der Montage. Ein rechtwinkliges Einpressen zur Wellenachse unterstützt das gleichmäßige Anliegen der Dichtkante. Zur Vermeidung von Trockenlauf empfiehlt sich das Benetzen der Dichtstelle mit Schmierstoff vor der Inbetriebnahme.
Der Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 85 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 10 mm. Diese Maße definieren den Einbauraum im Gehäuse und bestimmen die passende Wellengröße für eine wirksame Abdichtung.
NBR (Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. In diesem thermischen Bereich bleibt der elastische Werkstoff formstabil gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen. Für Anwendungen außerhalb dieser Temperaturspanne sind andere Dichtungswerkstoffe erforderlich.
Der Dichtring ist für eine maximale Druckbelastung von bis zu 0,5 bar spezifiziert. Damit ist die Konstruktion für drucklose Gehäuseräume oder Dichtstellen mit minimalem Überdruck vorgesehen. Bei höheren Drücken kann die Dichtlippe verformt werden, was das Dichtverhalten beeinträchtigt.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die elastische Dichtlippe radial um die Welle vor. Durch diesen mechanischen Federdruck bleibt der Kontakt zwischen Dichtkante und Wellenoberfläche auch bei leichten Wellenbewegungen oder betriebsbedingtem Verschleiß aufrechterhalten.
Die Ausführung ohne Staubschutzlippe minimiert die Reibung an der Welle und reduziert die Reibungswärme im laufenden Betrieb. Diese Konstruktion empfiehlt sich für geschützte Einbauräume, in denen kein externer Schmutzeintrag vorliegt und primär das Zurückhalten des Schmierstoffs im Gehäuse erforderlich ist.
Der geschlossene Metallmantel sorgt für einen festen Presssitz in der Gehäuseaufnahme. Beim Einpressen empfiehlt sich ein planes Montagewerkzeug, das die Einpresskraft gleichmäßig auf die metallische Mantelfläche verteilt. Dadurch werden die innenliegende NBR-Dichtlippe und die Zugfeder vor mechanischen Beschädigungen geschützt.
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