DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W40-80-13 BASL aus NBR mit 40x80x13 mm dichtet rotierende Wellen ab und schützt durch eine Schutzlippe vor Schmutz.
Der Wellendichtring W40-80-13 BASL dient der Abdichtung rotierender Wellen in industriellen Baugruppen. Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 13 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in standardisierte Gehäusebohrungen im Maschinenbau. Das elastische Material NBR (Perbunan) zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber Schmierfetten und mineralischen Ölen aus. Durch den kautschukummantelten Außenmantel sitzt der Dichtring fest in der Bohrung und gleicht thermische Dehnungen oder leichte Oberflächenrauheiten im Gehäusesitz aus.
Dieser Dichtring kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo flüssige oder pastöse Schmierstoffe im Gehäuse verbleiben und Partikel von außen ferngehalten werden sollen. Typische Anwendungen finden sich an Wellendurchführungen von Industriegetrieben und rotierenden Antriebseinheiten. Aufgrund der thermischen Beständigkeit von NBR im Bereich von -30 bis +100 Grad arbeitet die Dichtung in Standardumgebungen mit mineralölbasierter Schmierung verlässlich.
Die Ausführung BASL verfügt über eine primäre Dichtlippe mit Zugfeder aus unlegiertem Stahl und eine zusätzliche Staublippe. Während die federbelastete Dichtlippe dem Austritt von Öl oder Schmierfett bei Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar entgegenwirkt, hält die vorgelagerte Schutzlippe Staub von der Kontaktzone fern. Beachten Sie bei der Auslegung die Druckbegrenzung von 0,5 bar. Für den Einbau empfiehlt sich ein Einfetten der Lippen, um Trockenlauf beim Anfahren zu reduzieren.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm für die Welle, einem Außendurchmesser von 80 mm für die Gehäusebohrung und einer Baubreite von 13 mm passt dieser Wellendichtring in entsprechende Einbauräume. Diese Maße sind maßgeblich für den passgenauen Sitz im Gehäuse und bestimmen die Kontaktfläche auf der rotierenden Welle.
BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit einem vollständig kautschukummantelten Außenmantel sowie einer zusätzlichen Schutzlippe. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe radial ab. Der elastomere Außenmantel erleichtert die statische Abdichtung im Gehäusesitz, während die Schutzlippe feinen Schmutz von außen abweist.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Dieses Elastomer verträgt übliche Mineralöle sowie Standard-Schmierfette ohne vorzeitiges Verspröden. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen über 100 Grad sollte geprüft werden, ob Werkstoffe mit höherer Wärmebeständigkeit für die Einbauumgebung erforderlich sind.
Zulässig ist ein Betriebsdruck von bis zu maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart sind primär für drucklose Gehäuse oder geringe Differenzdrücke konstruiert. Steigt der Innendruck im Gehäuse dauerhaft über 0,5 bar an, kann sich die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmiermittelaustritt führen kann.
Die ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpressung der Dichtlippe an die rotierende Wellenoberfläche. Dadurch bleibt die berührende Abdichtung auch bei leichten Wellenschwingungen oder fortschreitendem Einlauf der Dichtkante erhalten. Die Feder ergänzt die Eigenspannung des NBR-Materials im laufenden Betrieb.
Als zusätzliche Barriere schirmt die Schutzlippe die Dichtzone gegen Staub, Schmutzpartikel und Spritzwasser von außen ab. Sie trägt dazu bei, dass abrasive Partikel nicht unmittelbar an die primäre Dichtlippe und die Wellenoberfläche gelangen. Zur Reibungsminimierung wird der Zwischenraum zwischen Haupt- und Schutzlippe bei der Montage üblicherweise gefettet.
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