DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W56-100-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 56 mm Durchmesser bei 100 mm Gehäusebohrung und 10 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W56-100-10 BASL dient der radialen Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag. Mit einem Innendurchmesser von 56 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 10 mm entspricht diese Dichtung standardisierten Einbauräumen. Der Werkstoff NBR zeichnet sich durch Beständigkeit gegen mineralische Schmieröle und Schmierfette aus. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpressung der Dichtlippe an die Gegenlauffläche der Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring schirmt Lagerstellen und rotierende Wellen gegen das Austreten von Schmiermitteln ab. Die Auslegung deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 °C sowie Druckbelastungen von bis zu 0,5 bar ab. Neben dem Schmierstoffrückhalt schützt die Konstruktion die dahinterliegenden Komponenten vor eindringenden Umgebungspartikeln.
Die Ausführung BASL ist vollständig kautschukummantelt und mit einer zusätzlichen Schutzlippe ausgestattet. Der gummierte Außenmantel unterstützt den dichten Sitz in der Gehäusebohrung und gleicht fertigungsbedingte Gehäuserauheiten aus. Die federbelastete Hauptdichtlippe hält das Schmiermedium im Gehäuseinneren, während die vorgelagerte Schutzlippe Schmutz und Staubpartikel von außen abweist.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 56 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 100 mm für die Gehäusebohrung und eine Baubreite von 10 mm. Diese Dimensionen müssen exakt mit den konstruktiven Gegebenheiten der Einbaustelle übereinstimmen.
Die Kennzeichnung BASL steht für einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außendurchmesser sowie einer zusätzlichen Schutzlippe. Die Schutzlippe hält Schmutzpartikel von außen ab, während der gummierte Außenmantel für einen festen, dichten Sitz in der Gehäusebohrung sorgt.
Der Elastomer-Werkstoff NBR, auch als Perbunan bezeichnet, eignet sich vor allem für Schmieröle und Schmierfette auf Mineralölbasis. Für den Einsatz in Verbindung mit Standard-Industrieschmierstoffen im Temperaturbereich zwischen -30 und +100 °C bietet dieses Material ein stabiles Betriebsverhalten.
Die Auslegung ist für eine Druckbelastung von maximal 0,5 bar spezifiziert. Bei höheren Drücken kann sich die elastische Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führen kann. Für druckbeaufschlagte Systeme sind spezielle Bauarten erforderlich.
Die ringförmige Schraubenzugfeder sitzt auf der Rückseite der Dichtlippe und erzeugt eine definierte Radialkraft auf die Wellenoberfläche. Sie unterstützt die werkstoffbedingte Elastizität des NBR-Materials und hält die Dichtkante auch bei Erwärmung oder Wellenbewegungen in gleichmäßigem Kontakt zur Gegenlauffläche.
Üblicherweise zeigt die Hauptdichtlippe mit der Zugfeder zur Gehäuseinnenseite, an der sich das abzudichtende Schmiermittel befindet. Die beschriftete Stirnseite mit der Schutzlippe weist nach außen zur Schmutzseite, um das Eindringen von Fremdkörpern in die Lagerstelle zu behindern.
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