DICHTOMATIK
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Die Wellendichtringe w18-32-7-vit aus FKM dichten rotierende Wellen mit 18 mm Durchmesser bei Temperaturen von -15 bis +200 °C ab.
Wellendichtringe w18-32-7-vit dienen der Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegenüber Schmierstoffen und Schmutzpartikeln. Mit einem Innendurchmesser von 18 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm und einer Baubreite von 7 mm entspricht die Dichtung gängigen Standardmaßen im Maschinenbau. Der verwendete Werkstoff FKM, auch als Viton bekannt, verleiht der Dichtlippe eine thermische Stabilität im Bereich von -15 bis +200 °C sowie Beständigkeit gegen Schmieröle und Kraftstoffe.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Schmierstoffe im Gehäuseinneren gehalten und gleichzeitig hohe Betriebstemperaturen beherrscht werden müssen. Durch den Fluorkautschuk FKM eignet sich das Bauteil für anspruchsvolle Aggregate und Maschinenelemente, bei denen thermische Belastungen auftreten. Die Dichtkante liegt elastisch an der rotierenden Welle an und trägt dazu bei, den Austritt von flüssigen Medien sowie das Eindringen von Partikeln aus der Umgebung zu begrenzen.
Der Werkstoff FKM zeichnet sich durch seine chemische Resistenz gegen synthetische Schmieröle und Wärmeeinflüsse aus. Bei der Auswahl ist sicherzustellen, dass die Wellenoberfläche im Kontaktbereich frei von Längsriefen oder Graten ist, um vorzeitigen Abrieb an der Dichtlippe zu vermeiden. Leichtes Einölen oder Einfetten der Dichtkante vor dem Einpressen reduziert die Reibung während der ersten Wellenumdrehungen und unterstützt die Einlaufphase.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 18 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 32 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 7 mm. Diese Maße definieren den erforderlichen Einbauraum im Gehäuse und bestimmen die Passung zur rotierenden Welle.
FKM, geläufig unter dem Handelsnamen Viton, ist ein Fluorkautschuk mit ausgeprägter Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit. Er bleibt bei Kontakt mit vielen synthetischen Schmierstoffen, Ölen und Fetten elastisch und widersteht thermischen Belastungen im vorgesehenen Bereich.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -15 und +200 °C. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Elastomer seine Dichtwirkung und Elastizität, ohne vorzeitig zu verspröden oder durch Reibungswärme an der Dichtkante übermäßig zu verhärten.
Die Ausrichtung richtet sich nach der primären Dichtaufgabe. Soll in erster Linie Schmierstoff im Gehäuse gehalten werden, zeigt die Dichtlippe nach innen zum Gehäuseinneren. Soll das Bauteil vor allem vor Schmutz und Spritzwasser von außen geschützt werden, weist die Dichtlippe nach außen.
Pressen Sie den Dichtring stets rechtwinklig und mit einem geeigneten Einpresswerkzeug ein. Die Einpresskraft sollte möglichst nahe am Außendurchmesser angreifen. Scharfkantige Absätze oder Nuten auf der Welle sollten Sie vor dem Aufschieben abdecken, damit die Dichtlippe unbeschädigt bleibt.
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