DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W55-85-8 BA dichtet rotierende Wellen mit 55 mm Durchmesser bei 85 mm Gehäusebohrung und 8 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W55-85-8 BA dient als elastomere Radial-Wellendichtung dem gezielten Rückhalt von Schmierstoffen an rotierenden Wellen. Mit 55 mm Innendurchmesser, 85 mm Außendurchmesser und 8 mm Bauhöhe passt dieses Bauteil in standardisierte Gehäusebohrungen im Maschinen- und Anlagenbau. Das NBR-Material arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad stabil. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe und hält den radialen Anpressdruck auf der Welle aufrecht.
Der Wellendichtring W55-85-8 BA dichtet Schmieröle sowie Schmierfette in Lagersitzen, Pumpen und Getrieben bei Betriebsdrücken bis maximal 0,5 bar ab. Diese Bauform kommt vor allem in geschlossenen Baugruppen ohne starke äußere Schmutzeinwirkung zum Einsatz, da der Ring ohne zusätzliche Schutzlippe arbeitet. Das NBR-Elastomer widersteht gängigen Schmierstoffen auf Mineralölbasis. Der zulässige Bereich von -30 bis +100 Grad deckt Standardanwendungen der industriellen Antriebstechnik ab.
Die kautschukummantelte Außenfläche verbessert die statische Dichtwirkung im Gehäusesitz gegenüber metallischen Außenflächen. Selbst bei Gehäusen mit leichter Oberflächenrauheit oder thermischer Ausdehnung gleicht der flexible Mantel geringe Unebenheiten wirksam aus. Zudem verringert der Gummimantel das Risiko von Riefenbildung beim Einpressen. Bei der Montage unterstützen eine angefaste Welle und ein passendes Einpresswerkzeug die gleichmäßige Kraftverteilung.
Diese Radialdichtung weist einen Innendurchmesser von 55 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 85 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 8 mm auf. Die Maße folgen metrischen Normabmessungen und erlauben den maßhaltigen Austausch in passenden Einbauräumen.
Der Werkstoff NBR deckt Einsatztemperaturen von -30 bis +100 Grad ab. In diesem Bereich behält das Elastomer seine mechanische Flexibilität sowie seine Dichtwirkung gegenüber mineralölbasierten Ölen und Fetten. Für thermisch extremere Anwendungen sind alternative Werkstoffe zu prüfen.
Die Dichtung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Wellendichtringe arbeiten primär als drucklose Dichtelemente für rotierende Wellen. Bei höheren Gehäusedrücken empfiehlt sich ein geregelter Druckausgleich, um die Dichtlippe vor Verformung zu schützen.
Dichtungen ohne separate Staublippe besitzen eine einzelne Dichtkante für den Schmierstoffrückhalt. Dies reduziert Reibung sowie Hitzeentwicklung an der Kontaktzone. Sie kommen bevorzugt dort zum Einsatz, wo keine groben Schmutzpartikel von außen an die Dichtstelle gelangen.
Die ringförmige Wurmfeder liegt im Lippenbereich und erzeugt eine definierte Radialkraft auf die Wellenoberfläche. Dadurch gleicht sie minimale Wellenbewegungen sowie materialbedingtes Setzverhalten aus und unterstützt die Dichtfunktion im laufenden Betrieb.
Der Kautschukmantel sorgt für einen zuverlässigen Sitz in der Gehäusebohrung, auch bei geteilten Gehäusen oder geringfügigen Passungsungenauigkeiten. Er verhindert das axiale Durchkriechen von Medien entlang der Außenwand und erleichtert die schonende Montage.
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