W40-56-10  B1 Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W40-56-10  B1 Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W40-56-10 B1

Technische Daten
 
Innendurchmesser
40 mm
Außendurchmesser
56 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, einseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W40-56-10 B1
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W40-56-10 B1

Der Wellendichtring W40-56-10 B1 dichtet rotierende Wellen mit 40 mm Durchmesser zuverlässig gegen Schmierstoffaustritt bei Gehäusebohrungen von 56 mm ab.

Der Wellendichtring W40-56-10 B1 dient der Abdichtung rotierender Wellen in Maschinen und Gehäusen. Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 56 mm und einer Breite von 10 mm schützt diese Radialdichtung Lagerstellen vor Schmierstoffverlust. Das verbaute Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtkante ab und erzeugt die erforderliche radiale Anpressung an die Welle.

In welchen Einsatzbereichen wird der Wellendichtring W40-56-10 B1 verwendet?

Der Wellendichtring W40-56-10 B1 dient der drucklosen oder druckarmen Abdichtung von rotierenden Wellen in Gehäusedurchführungen. Die Radialdichtung hält flüssige sowie pastöse Schmierstoffe im Inneren des Systems zurück und verhindert deren Austritt entlang der Welle in die Umgebung bei Drehzahlen mit moderater Reibungserwärmung.

Die Dichtung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Da diese Variante ohne zusätzliche Schutzlippe gefertigt ist, eignet sie sich vor allem für saubere Einbauumgebungen ohne äußeren Schmutzanfall. Bei der Montage zeigt die Dichtlippe in Richtung des abzudichtenden Mediums.

Welche Bedingungen gelten für NBR-Werkstoff und Montage?

Vor dem Einbau sind die Beständigkeit des NBR-Werkstoffs gegenüber dem Schmierstoff sowie die Betriebstemperaturen abzugleichen. Der Werkstoff NBR (Perbunan) arbeitet im Bereich von -30 bis +100 Grad formstabil. Eine sauber ausgeführte Gegenlauffläche auf der 40-mm-Welle bildet dabei die Voraussetzung für eine gleichmäßige Dichtwirkung.

Beim Aufschieben auf die Welle sind scharfe Übergänge oder Nuten abzudecken, um Beschädigungen an der Dichtkante zu vermeiden. Ein leichtes Benetzen der Welle mit Schmierstoff vor dem Einpressen vereinfacht die Montage und schützt das Elastomer beim ersten Anlauf.

Welche Maße hat der Wellendichtring W40-56-10 B1?

Diese Radialdichtung besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 56 mm für die Gehäusebohrung und eine Baubreite von 10 mm. Diese Dimensionen definieren den passenden Bauraum im Gehäuse und bestimmen den erforderlichen Wellensitz für die Dichtfunktion.

Welchem Druck hält dieser Wellendichtring stand?

Der Wellendichtring ist für einen Betriebsdruck von maximal 0,5 bar spezifiziert. Er dient primär als drucklose Dichtung zur Rückhaltung von Schmieröl und Fett in Getrieben oder Lagerräumen. Für höhere Druckbelastungen sind spezielle Hochdruckdichtungen erforderlich, da sich die Dichtlippe sonst verformen kann.

In welchem Temperaturbereich lässt sich der NBR-Werkstoff einsetzen?

Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung bei gängigen mineralölbasierten Fetten und Ölen. Bei anhaltenden Temperaturen oberhalb dieser Grenze verhärtet das Material vorzeitig.

Welche Funktion hat die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die innenliegende Zugfeder sorgt für eine gleichmäßige radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der rotierenden Welle. Sie gleicht minimale Formänderungen sowie die temperaturabhängige Dehnung des Elastomers aus, sodass der Dichtkontakt auch bei Stillstand und wechselnden Drehzahlen erhalten bleibt.

Warum besitzt diese Ausführung keine Staublippe?

Eine Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe erzeugt ein geringeres Reibmoment an der Welle und baut kompakter. Sie eignet sich für geschlossene Bauräume oder Gehäusekonstruktionen, bei denen keine Partikel, Spritzwasser oder grober Schmutz von außen an die Dichtstelle gelangen können.

Worauf kommt es beim Einbau des Wellendichtrings an?

Achten Sie auf eine saubere, unbeschädigte Wellenoberfläche und fasen Sie Wellenkanten an, um die Dichtkante nicht zu verletzen. Benetzen Sie Dichtlippe und Welle vorab mit Schmierstoff. Pressen Sie den Dichtring stets rechtwinklig und mit einem passenden Montagewerkzeug gleichmäßig in die Bohrung ein.

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