DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W20-40-10 VIT dichtet rotierende Wellen mit 20 mm Durchmesser bei Einsatztemperaturen von -15 bis +200 Grad ab.
Der Wellendichtring W20-40-10 VIT dient der Abdichtung von rotierenden Maschinenteilen gegenüber Schmierstoffen und Flüssigkeiten. Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm sowie einer Breite von 10 mm passt dieser Radial-Wellendichtring exakt in genormte Gehäusebohrungen. Als Dichtwerkstoff kommt FKM (Viton) zum Einsatz, wodurch die Dichtung auch bei erhöhten Betriebstemperaturen formstabil bleibt und Schmieröl sowie Schmierfett im System hält.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Aggregate und Lagerstellen mit erhöhter thermischer Beanspruchung ab. Durch die Temperaturbeständigkeit von -15 bis +200 Grad eignet sich das Bauteil vor allem für Gehäuse mit hoher Wärmeentwicklung. Die Bauform ohne Schutzlippe verringert das Reibmoment an der rotierenden Welle. Die Konstruktion ist für Anwendungen mit einer Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt.
Der Werkstoff FKM (Viton) zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber vielen synthetischen Ölen, Schmierstoffen und Chemikalien aus. Der Außenmantel ist kautschukummantelt ausgeführt, was den statischen Sitz im Gehäuse unterstützt und die Dichtwirkung an der Gehäusebohrung fördert. Für den kontinuierlichen Anpressdruck der Dichtkante dient eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl. Diese Feder unterstützt die Radialkraft auf der rotierenden Welle auch in korrosiver Umgebung.
Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, passend für Wellen dieses Durchmessers. Der Außendurchmesser beträgt 40 mm für die Gehäusebohrung, während die Einbaubreite bei 10 mm liegt. Diese Abmessungen ermöglichen einen passgenauen Austausch in entsprechenden Dichtungssitzen.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -15 und +200 Grad. Dank des verwendeten FKM-Werkstoffs behält das Dichtungsmaterial seine Elastizität und Dichtfunktion auch bei anhaltend hohen Betriebstemperaturen innerhalb dieses Spezifikationsfensters.
Das Bauteil ist für einen maximalen Betriebsdruck von 0,5 bar spezifiziert. Bei Radial-Wellendichtringen dieser Bauart steht die drucklose Abdichtung von Schmierstoffen im Vordergrund. Höhere Drücke erfordern konstruktive Sondermaßnahmen oder speziell abgestützte Dichtlippengeometrien.
Die Zugfeder unterstützt die Dichtlippe dabei, den nötigen radialen Anpressdruck auf die Welle aufrechtzuerhalten. Die Fertigung aus rost- und säurebeständigem Stahl schützt die Feder vor korrosiven Medien und Kondensat, wodurch die elastische Spannwirkung der Dichtkante erhalten bleibt.
Ein Wellendichtring ohne zusätzliche Schutz- oder Staublippe besitzt lediglich die primäre Dichtkante. Diese Ausführung erzeugt weniger Reibung und Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche der Welle. Sie eignet sich für saubere Einbauumgebungen oder Aggregate mit extern geschütztem Gehäusebereich.
Die elastomere Kautschukummantelung gleicht geringe Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus. Zudem erleichtert sie die Montage und trägt dazu bei, dass die Dichtung auch bei unterschiedlichen thermischen Ausdehnungen von Welle und Gehäuse sicher im Sitz verbleibt.
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