DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 4,42 € |
| 50 | 10% | 4,19 € |
| 150 | 15% | 3,96 € |
| 250 | 20% | 3,73 € |
Der Wellendichtring W46-64-8 BA dichtet rotierende Wellen mit 46 mm Durchmesser und 64 mm Gehäusebohrung bei 8 mm Baubreite ab.
Dieser Radial-Wellendichtring W46-64-8 BA dient der Abdichtung rotierender Maschinenteile gegen austretende Schmierstoffe. Aus elastischem NBR (Perbunan) gefertigt, eignet sich das Bauteil für Standardanwendungen mit mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen. Der Dichtring dichtet drucklose Systeme oder Bereiche mit geringem Überdruck bis maximal 0,5 bar ab. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese genormte Baugröße für Reparaturen und Baugruppen im allgemeinen Maschinenbau.
Die Radialdichtung hält Schmieröl oder Schmierfett entlang der rotierenden Welle im Gehäuseinneren zurück. Da die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, arbeitet die Dichtkante mit geringem Reibungswiderstand direkt auf der Welle. Diese Bauart empfiehlt sich für geschützte Einbauumgebungen, in denen keine Schmutzpartikel von außen an die Dichtstelle gelangen.
Der gummierte Außenmantel der Bauform BA gleicht fertigungsbedingte Rauheiten und Wärmeausdehnungen der Gehäusebohrung aus. Dadurch dichtet der Ring auch in geteilten Gehäusen oder Aufnahmen aus Leichtmetall gegen das Gehäuse ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl drückt die Dichtlippe gleichmäßig an die Welle. Bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad behält das NBR-Material seine elastischen Eigenschaften.
Mit einem Innendurchmesser von 46 mm für den Wellensitz, einem Außendurchmesser von 64 mm für die Gehäusebohrung und einer Breite von 8 mm entspricht die Bauform gängigen Industriemaßen. Die standardisierten Abmessungen ermöglichen einen unkomplizierten Komponententausch.
NBR (Nitrilkautschuk) bietet gute Beständigkeit gegen herkömmliche Mineralöle, Schmierfette sowie pflanzliche Schmierstoffe. Das Material arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad elastisch. Bei Einsatz synthetischer Medien oder aggressiver Chemikalien sind alternative Werkstoffe zu prüfen.
Die Zugfeder erzeugt eine definierte Radialkraft auf die Dichtkante. Dadurch liegt die Dichtlippe auch bei Wellenbewegungen oder normalem Einlaufverschleiß mit dem nötigen Anpressdruck an der Welle an. Das unterstützt die Dichtwirkung im drucklosen Zustand sowie bis 0,5 bar.
Ohne zusätzliche Schutzlippe arbeitet das Bauteil mit reduzierter Kontaktfläche und somit geringerer Reibleistung an der Welle. Diese Konstruktion empfiehlt sich, wenn das Gehäuse bereits durch externe Kapselungen geschützt ist und keine Reibungswärme durch eine Zweitlippe entstehen soll.
Für einen fehlerfreien Sitz empfiehlt sich das rechtwinklige Einpressen zur Wellenachse mithilfe eines geeigneten Werkzeugs. Die Kraftübertragung soll plan über die Stirnfläche erfolgen, um die Dichtlippe zu schonen. Ein leichtes Benetzen der Welle mit Schmierstoff erleichtert die Montage.
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