DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W70-92-12 BA mit den Maßen 70x92x12 mm dichtet rotierende Wellen im Maschinenbau gegen Schmierstoffaustritt im Temperaturbereich von -30 bis +100 °C ab.
Der Wellendichtring W70-92-12 BA dient der Abdichtung rotierender Wellen mit 70 mm Durchmesser. Seine Bauform mit gummierter Außenfläche unterstützt einen festen Sitz in Gehäusebohrungen von 92 mm Durchmesser. Gefertigt aus Nitrilkautschuk (NBR), deckt der Dichtring Betriebstemperaturen von -30 bis +100 °C ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den radialen Anpressdruck der Dichtkante aufrecht. Für Instandhalter und Konstrukteure bietet dieser Radial-Wellendichtring eine funktionale Lösung zur Schmierstoffrückhaltung.
Das Dichtelement kommt zur Abdichtung rotierender Wellen in Aggregaten und Antrieben des allgemeinen Maschinenbaus zum Einsatz. Der Ring hält Schmierfette sowie mineralölbasierte Schmierstoffe im Gehäuseinneren zurück. Da die Konstruktion für Drücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt ist, arbeitet sie in drucklosen oder nur gering beaufschlagten Baugruppen. Die Ausführung ohne Schutzlippe erzeugt minimale Reibung und empfiehlt sich überall dort, wo die Einbaustelle bereits konstruktiv vor äußerem Staubeintrag geschützt ist.
Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser bietet funktionale Vorteile gegenüber metallischen Außenringen. Das elastische NBR-Material gleicht Oberflächenrauheiten der Gehäusebohrung aus und wirkt statischen Leckagen am Außensitz entgegen. Gleichzeitig kompensiert die Ummantelung unterschiedliche Wärmeausdehnungen zwischen Dichtring und Gehäusewerkstoff. Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl stabilisiert die Dichtlippe und unterstützt den Kontakt zur Welle auch bei dynamischen Bewegungen. Vor dem Einpressen empfiehlt sich das leichte Benetzen der Dichtlippe mit dem Betriebsmedium.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 92 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 12 mm. Vor dem Einbau sind die Passflächen der Einbaustelle zu prüfen, um den festen Sitz im Gehäuse und die Dichtwirkung an der rotierenden Welle zu unterstützen.
Der Dichtkörper besteht aus Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan). Dieser Elastomerwerkstoff zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegen gängige Schmieröle sowie Schmierfette aus und deckt Betriebstemperaturen von -30 °C bis +100 °C ab. Für den erforderlichen radialen Anpressdruck der Dichtlippe sorgt eine ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl.
Die Ausführung ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Damit eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für drucklose Systeme oder Baugruppen mit geringem internen Druckaufbau. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe anheben oder übermäßig anpressen, was zu erhöhtem Verschleiß und Undichtigkeiten führt.
Der gummierte Außenmantel dichtet den Gehäusesitz ab und toleriert auch geringe Rauheiten der Bohrungswand. Zudem wirkt die elastische Hülle Kriechverlusten des Schmierstoffs entgegen und gleicht thermische Ausdehnungsunterschiede zwischen Leichtmetall- oder Graugussgehäusen und dem Dichtring aus.
Ausführungen ohne zusätzliche Schutzlippe verursachen weniger Reibung und erzeugen im Betrieb geringere Reibungswärme an der Welle. Sie kommen bevorzugt zum Einsatz, wenn die Baugruppe bereits durch eine geschlossene Gehäusekonstruktion vor Schmutz geschützt ist oder die äußere Umgebung keine Partikelbelastung aufweist.
Die integrierte Schraubenzugfeder umschließt die flexible Dichtlippe und erzeugt eine konstante Radialkraft auf die Lauffläche der Welle. Sie hält den Dichtkontakt auch bei Vibrationen oder leichten radialen Auslenkungen aufrecht und wirkt einem Abheben der Dichtkante während des Betriebs entgegen.
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