DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W60-90-13 BA aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 60 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 90 mm radial ab.
Der Wellendichtring W60-90-13 BA dient als klassischer Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Mit den Maßen 60 mm Innendurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 13 mm Breite eignet sich dieser Dichtring für verschiedenste industrielle Wellenlagerungen. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtkante ab und erzeugt die erforderliche radiale Vorspannung auf der Wellenoberfläche. Gefertigt aus NBR (Perbunan), deckt das Bauteil einen breiten thermischen Bereich ab.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt in rotierenden Wellenanwendungen zum Einsatz, bei denen flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im Gehäuse gehalten werden sollen. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, eignet sich das Bauteil vorrangig für saubere bis mäßig staubbelastete Umgebungen. Die Beständigkeit des Werkstoffs NBR gegen gängige mineralische Schmieröle und Schmierfette unterstützt den Betrieb bei Temperaturen von -30 bis +100 Grad.
Das Modell verfügt über eine kautschukummantelte Außenfläche. Dieser gummielastische Außenmantel begünstigt den Dichtsitz in der Gehäusebohrung und gleicht unterschiedliche Wärmeausdehnungen sowie feine Oberflächenrauheiten im Gehäuse aus. Beachten Sie bei der Auslegung die maximale Druckbeständigkeit von bis zu 0,5 bar, da der Dichtring primär für drucklose Systeme ausgelegt ist. Richten Sie die Dichtlippe mit der Zugfeder bei der Montage zur abzudichtenden Schmierstoffseite hin aus.
Der Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 13 mm auf. Diese Maße entsprechen dem Durchmesser der Welle, der lichten Weite der Gehäuseaufnahme und der benötigten Einbautiefe.
Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser thermischen Spanne behält das Material seine elastischen Dichteigenschaften bei mineralölbasierter Schmierung.
Die zulässige Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Das Bauteil dient vorrangig der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen und sollte keinen höheren hydraulischen Systemdrücken ausgesetzt werden.
Die innenliegende Wurmfeder presst die Dichtlippe gleichmäßig an die umlaufende Welle an. Sie kompensiert unvermeidbare elastische Rückstellverluste des Kautschuks während des Betriebs und unterstützt den kontinuierlichen Kontakt zur Wellenoberfläche.
Ausführungen ohne Staublippe erzeugen geringere Reibungskräfte an der rotierenden Welle als zweilippige Dichtungen. Sie kommen bevorzugt in geschlossenen Baugruppen zum Einsatz, bei denen von außen kein grober Schmutz oder Strahlwasser auf die Dichtstelle einwirkt.
Die elastische Gummi-Außenhaut dichtet gegen die Gehäusewand ab und reduziert das Risiko von Kriechölungen bei thermischen Wechselbelastungen. Zudem erleichtert die Kautschukschicht das Einpressen in Leichtmetallgehäuse oder raue Aufnahmebohrungen.
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