DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W75-120-12 BA aus NBR dichtet Wellen mit 75 mm Durchmesser bei Gehäusemaßen von 75x120x12 mm gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W75-120-12 BA dichtet rotierende Wellen in Gehäusen gegen den Austritt von Schmieröl oder Fett ab. Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 12 mm passt dieses Dichtelement in entsprechende zylindrische Aufnahmebohrungen. Als Werkstoff dient NBR (Perbunan), kombiniert mit einer Zugfeder aus unlegiertem Stahl. Die elastische Dichtkante liegt an der Welle an und trägt dazu bei, Schmiermittelverlust zu vermeiden.
Einsatz findet diese Radialdichtung an rotierenden Wellen, bei denen flüssige oder pastöse Schmierstoffe im Gehäuse gehalten werden sollen. Die NBR-Gummimischung deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Das Bauteil widersteht Drücken bis maximal 0,5 bar. Da der Ring ohne zusätzliche Staublippe ausgeführt ist, beschränkt sich der Kontakt auf die Hauptdichtlippe, was die Reibung an der Wellenlauffläche reduziert.
Der gummierte Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten sowie Wärmedehnungen der Gehäusebohrung aus. Diese Bauart schont die Gehäusepassung bei der Montage und unterstützt die statische Dichtheit am Außendurchmesser. Vor dem Aufschieben empfiehlt es sich, Welle und Dichtkante leicht mit Schmierfett oder Schmieröl zu benetzen. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Vorspannung der Dichtlippe im laufenden Betrieb.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Einbaubreite von 12 mm ist das Dichtelement für entsprechende Wellen- und Gehäusesitze ausgelegt. Vor dem Einbau sollten diese Abmessungen mit dem vorgesehenen Lagersitz abgeglichen werden.
Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan) bildet den Dichtkörper und bietet Beständigkeit gegenüber Schmierölen sowie Schmierfetten auf Mineralölbasis. Eine integrierte ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl stellt die notwendige radiale Anpressung an der Welle sicher.
Ausgelegt ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius. In diesem Temperaturfenster behält der NBR-Werkstoff seine elastischen Eigenschaften, sodass die Dichtlippe anliegend am Wellenumfang verbleibt.
Geeignet ist die Konstruktion für weitgehend drucklose Systeme oder geringe Überdrücke bis maximal 0,5 bar. Höhere Betriebsdrücke können die elastische Dichtkante verformen und zu vorzeitigem Verschleiß führen.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Staublippe verringert die Kontaktfläche und damit die Reibung sowie die Temperaturentwicklung an der Welle. Diese Ausführung eignet sich für Umgebungen, in denen von außen keine starke Verschmutzung oder Staubbelastung vorliegt.
Die Dichtlippe mit der Zugfeder zeigt in Richtung des abzudichtenden Schmierstoffs. Das Einpressen in das Gehäuse erfolgt rechtwinklig zur Wellenachse mithilfe eines geeigneten Montagewerkzeugs, damit der gummierte Außenmantel gleichmäßig in die Gehäusebohrung gleitet.
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