DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W30-42-7 VIT dichtet Wellen mit 30 mm Durchmesser ab und ist für Temperaturen von -15 bis +200 Grad ausgelegt.
Der Wellendichtring W30-42-7 VIT dient zur Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt sowie gegen Schmutzeintrag von außen. Mit den Abmessungen von 30 mm Innendurchmesser, 42 mm Außendurchmesser und 7 mm Breite passt diese Radialdichtung in kompakte Bauräume. Dank des Werkstoffs FKM (Viton) eignet sich die Dichtung für thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Die integrierte Zugfeder unterstützt die gleichmäßige Anpressung der Dichtkante an die rotierende Wellenoberfläche.
Diese Ausführung kommt zum Einsatz, wenn Betriebstemperaturen zwischen -15 und +200 Grad auftreten oder chemisch anspruchsvolle Medien wie Spezialschmierstoffe abgedichtet werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei geschmierten Wellenführungen. Die Konstruktion ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Da diese Variante ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe konstruiert ist, arbeitet sie mit minimierter Reibleistung an sauberen Dichtstellen.
Der kautschukummantelte Außenmantel erleichtert den Einbau in das Gehäuse und trägt dazu bei, herstellungsbedingte Rauheiten der Gehäusebohrung auszugleichen. Zudem schützt die Elastomerhülle vor Kontaktkorrosion im Lagersitz. Der Dichtungswerkstoff FKM zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber Alterung und Ozon aus. Die verbaute Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl behält auch bei korrosiven Medien ihre Federkraft, was die Funktion der Dichtlippe unterstützt.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 42 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 7 mm. Diese Abmessungen erlauben den Austausch vorhandener Dichtungen gleicher Baugröße in entsprechenden Aggregaten.
Das Fluorelastomer FKM (Viton) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -15 bis +200 Grad ab. Es bleibt auch bei hohen thermischen Belastungen formstabil und elastisch, wodurch die Dichtwirkung bei Heißanwendungen erhalten bleibt.
Die Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl umschließt die Dichtlippe und unterstützt den gleichmäßigen radialen Anpressdruck auf die Welle. Die Federwirkung gleicht Verschleiß sowie geringe Rundlaufabweichungen aus. Die Edelstahlausführung beugt Rostbildung bei Kontakt mit aggressiven Medien vor.
Die Druckbeständigkeit dieser Radial-Wellendichtung liegt bei maximal 0,5 bar. Die Konstruktion ist für drucklose Betriebsbedingungen oder sehr geringe Überdrücke im Inneren von Schmierstoffräumen ausgelegt.
Eine Ausführung ohne Schutzlippe besitzt ausschließlich die primäre Dichtlippe zur Schmiermittelrückhaltung. Dadurch sinkt das Reibmoment an der Kontaktfläche, was die Wärmeentwicklung an der Welle gering hält. Bei starkem Schmutzanfall sind vorgeschaltete Abweiser zweckmäßig.
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