DICHTOMATIK
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Der kautschukummantelte Wellendichtring W200-230-16 BA dichtet Wellen mit 200 mm Durchmesser und 230 mm Gehäusebohrung gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W200-230-16 BA dient der Abdichtung rotierender Wellen in industriellen Maschinen und Aggregaten. Mit den Abmessungen 200 mm Innendurchmesser, 230 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite schließt der Radial-Wellendichtring den Spalt zwischen Welle und Gehäuse. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe mechanisch, wodurch der Anpressdruck auf die Wellenoberfläche auch bei dynamischer Bewegung erhalten bleibt.
Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich vorrangig zum Zurückhalten von Schmierölen und Schmierfetten an groß dimensionierten Wellendurchmessern von 200 mm. Die Konstruktion ist für einen Druckbereich bis maximal 0,5 bar ausgelegt, weshalb sie sich für drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Bauräume anbietet. Da die Ausführung ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe gefertigt ist, arbeitet das Bauteil mit reduzierter Reibleistung in sauberen Betriebsumgebungen.
Die vollständig mit NBR-Kautschuk ummantelte Außenfläche erleichtert den passgenauen Sitz in der Gehäusebohrung von 230 mm. Gegenüber metallischen Außenmänteln gleicht die Elastomerschicht thermische Ausdehnungen und leichte Oberflächenrauheiten der Gehäuseaufnahme wirksam aus. Das verwendete NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab und zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen aus.
Die Dichtung besitzt einen Innendurchmesser von 200 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 230 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 16 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau die Maßhaltigkeit der Welle und des Gehäuses, um einen festen Sitz zu erzielen.
NBR, auch bekannt als Perbunan oder Nitrilkautschuk, bietet eine gute chemische Beständigkeit gegen herkömmliche mineralische Schmieröle und Fette. Der Werkstoff deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab und behält in diesem Fenster seine elastischen Dichteigenschaften.
Der elastomere Außenmantel unterstützt die statische Abdichtung der Gehäusebohrung. Bei thermischen Ausdehnungen des Gehäuses oder bei geringen Bearbeitungsspuren im Lagersitz dämpft die Gummierung Leckagerisiken am Außendurchmesser und trägt zum Schutz vor Passungsrost bei.
Die im Dichtungsinneren sitzende Ring-Zugfeder übt eine definierte Radialkraft auf die Dichtlippe aus. Sie gleicht minimale Wellenbewegungen aus und trägt dazu bei, dass die Dichtkante mit gleichmäßigem Kontakt auf der rotierenden Wellenoberfläche anliegt.
Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Die Ausführung eignet sich damit für drucklose Gehäusebereiche sowie für Lagerstellen mit geringer Druckdifferenz, wie sie bei normalem Schmierstoffrücklauf auftreten.
Modelle ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugen weniger Reibung und damit geringere Wärme an der Wellenkontaktfläche. Sie eignen sich für gekapselte Systeme, bei denen von außen kein grober Schmutz oder Strahlwasser an die Dichtstelle gelangt.
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