DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W90-110-8 B2 dichtet rotierende Wellen mit 90 mm Durchmesser bei 110 mm Gehäusebohrung und 8 mm Einbaubreite gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W90-110-8 B2 dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen Schmierstoffaustritt und das Eindringen von Verunreinigungen. Mit den Abmessungen von 90 mm Innendurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und einer Breite von 8 mm eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für präzise gefertigte Gehäusebohrungen. Das Dichtelement aus elastischem NBR (Perbunan) wird durch eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl auf die Wellenoberfläche gedrückt, wodurch die Dichtwirkung an der Berührungszone erzielt wird.
Dieser Dichtring kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, an denen flüssige oder pastöse Schmierstoffe wie Öle und Fette im Gehäuse gehalten werden sollen. Die Ausführung deckt einen Einsatztemperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab und hält Druckbelastungen von bis zu 0,5 bar stand. Da die Bauform ohne zusätzliche Schutz- oder Staublippe gefertigt ist, eignet sich das Bauteil vor allem für saubere Einbauumgebungen ohne direkte äußere Partikelbelastung.
Die metallummantelte, beidseitig geschlossene Konstruktion verleiht dem Dichtring einen festen und stabilen Sitz in der Gehäuseaufnahme. Durch den starren Außenmantel aus Metall bleibt die zylindrische Außenkontur auch bei festen Passungen exakt formstabil. Beim Einpressen empfiehlt sich der Einsatz eines geeigneten Montagewerkzeugs, damit die Einpresskraft gleichmäßig am äußeren Metallumfang ansetzt. Das verhindert ein Verkanten des Rings und begünstigt eine rechtwinklige Ausrichtung zur Achse der Welle.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 110 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 8 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Welle und der Gehäusesitz genau diesen Nennmaßen entsprechen.
NBR (Perbunan) ist ein Synthesekautschuk mit guter Beständigkeit gegen Schmieröle, Fette und mineralische Medien. Der Werkstoff arbeitet in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad und bietet die nötige Elastizität für die Dichtwirkung an der rotierenden Welle.
Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine definierte radiale Vorspannung. Sie drückt die Kante der NBR-Dichtlippe gleichmäßig gegen die Wellenoberfläche, um auch bei Temperaturschwankungen und Wellenbewegungen einen dichten Abschluss zu unterstützen.
Dieser Radial-Wellendichtring ist für Druckbelastungen von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Er dient primär dem drucklosen Abdichten von flüssigen oder pastösen Schmierstoffen. Für deutlich höhere Drücke sind Standard-Wellendichtringe dieser Bauart konstruktiv nicht vorgesehen.
Die Ausführung ohne Schutzlippe reduziert Reibung und Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche, da nur eine einzige Dichtkante auf der Welle läuft. Sie kommt dort zum Einsatz, wo die Lagerstelle bereits durch ein geschlossenes Gehäuse oder externe Vorsatzdichtungen vor grobem Schmutz geschützt ist.
Bei dieser B2-Ausführung besteht der Außenkörper aus Metall und umschließt das elastische NBR-Dichtelement beidseitig. Dieser Metallmantel erleichtert das maßgenaue Einpressen in formstabile Gehäuse und bewirkt einen festen Sitz gegen axiales Wandern in der Gehäusebohrung.
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