DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 5% | 3,13 € |
| 50 | 10% | 2,97 € |
| 150 | 15% | 2,80 € |
| 250 | 20% | 2,63 € |
Der Wellendichtring W24-35-7 B1 dichtet rotierende Wellen mit 24 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 35 mm und 7 mm Einbaubreite ab.
Der Wellendichtring W24-35-7 B1 dient dem Einschluss von Schmierstoffen in rotierenden Aggregaten. Mit den Abmessungen 24 mm Innendurchmesser, 35 mm Außendurchmesser sowie 7 mm Breite übernimmt dieser Radial-Wellendichtring die Abdichtung an bewegten Wellen. Als Werkstoff kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz, der eine gute Beständigkeit gegenüber vielen gängigen Mineralölen und Schmierfetten aufweist. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den kontinuierlichen radialen Anpressdruck der Dichtkante auf die Wellenoberfläche.
Dieser Radial-Wellendichtring hält Schmieröle oder Schmierfette im Gehäuseinneren zurück. Die Ausführung ohne Schutzlippe verringert die Reibleistung an der Lauffläche. Typische Einsatzfelder liegen im allgemeinen Maschinenbau sowie an Getriebe- und Pumpenwellen in sauberer Betriebsumgebung. Der Dichtring widersteht Drücken bis maximal 0,5 bar und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab.
Weil diese Variante auf eine separate Schutzlippe verzichtet, liegt der Fokus primär auf der Vermeidung von Schmierstoffaustritt. Fehlt eine äußere Barriere, sollte die Umgebung der Dichtstelle weitgehend frei von grobem Schmutz und Staub sein. Andernfalls empfiehlt sich eine vorgelagerte Labyrinth- oder Spaltdichtung.
Bei der Montage ist auf eine drallfreie Lauffläche auf der Welle zu achten, zudem wird die Dichtlippe vor dem Aufschieben leicht mit Schmierstoff benetzt. Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den Lippenkontakt auf der 24-mm-Welle aufrecht, reagiert jedoch empfindlich auf korrosive Flüssigkeiten.
Dieser Dichtring weist einen Innendurchmesser von 24 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 35 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 7 mm auf. Diese Maße müssen exakt mit dem Wellensitz und der Gehäuseaufnahme übereinstimmen, um den geforderten Festsitz und die Dichtfunktion im Aggregat zu unterstützen.
Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster bleibt das Elastomer elastisch genug, um die Welle dichtend zu umschließen. Für deutlich höhere Temperaturen oder aggressive Spezialmedien sind dagegen Werkstoffe wie FKM erforderlich.
Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe dieser Bauart sind für den drucklosen Betrieb oder sehr geringe Überdrücke konstruiert. Steigt der Innendruck im Gehäuse über diesen Grenzwert, kann sich die Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führt.
Die ringförmige Zugfeder sitzt auf der Dichtlippe und unterstützt deren radiale Vorspannung auf der Wellenoberfläche. Sie trägt dazu bei, dass die Dichtkante auch bei leichten Wellenbewegungen oder nachlassender Eigenspannung des Elastomers gleichmäßig anliegt. Da sie aus unlegiertem Stahl besteht, eignet sie sich vor allem für ölgeschmierte Systeme ohne Wasserkontakt.
Wellendichtringe ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe erzeugen weniger Reibung und damit geringere Erwärmung an der Kontaktzone. Sie eignen sich für Einbaustellen, an denen von außen kein aggressiver Schmutz, Staub oder Spritzwasser ansteht. Befindet sich die Dichtstelle im geschützten Inneren eines Maschinengehäuses, ist diese einlippige Bauart eine zweckmäßige Lösung.
Vor dem Einbau sollten Sie die Dichtlippe und die Welle leicht befetten oder ölen, um Trockenlauf beim Anlaufen zu verhindern. Das Einpressen in die Gehäusebohrung erfolgt rechtwinklig mit einem geeigneten Einpresswerkzeug, das die Kraft außen am Versteifungskörper einleitet. Scharfkantige Wellenübergänge sollten Sie mit einer Montagehülse abdecken.
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