FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,89 € | 377,96 € |
| 3 | 39,79 € | 358,06 € |
Das Vierpunktlager QJ220 -N2-MPA-C3 von FAG nimmt beidseitige Axialbelastungen bei kompakten Abmessungen von 100x180x34 mm auf.
Dieses Wälzlager gehört zur Gruppe der radialen Kugellager und nimmt vor allem axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung zeichnet sich durch einen geteilten Innenring sowie einen massiven Messingkäfig aus. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager direkt über das umgebende Gehäusesystem schmieren. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten und der axiale Bauraum begrenzt ist. Häufig fungiert die Konstruktion als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring ermöglichen eine Verdrehsicherung im Gehäuse. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Getriebebau sowie in industriellen Antriebssträngen mit axialer Führung.
Der geteilte Innenring vereinfacht die Montage, da sich Außenring mit Kugelkränzen und die beiden Innenringhälften separat auf Welle und Gehäuse aufbringen lassen. Zudem ermöglicht diese Bauart eine hohe Anzahl an Wälzkörpern. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 trägt dazu bei, thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad oder stärkere Passungsübermaße auszugleichen. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Ein einreihiges Kugellager mit geteiltem Innenring, Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft. Die Konstruktion nimmt hohe Axialkräfte aus beiden Richtungen auf und benötigt axial wenig Bauraum. Das Lager besitzt eine 100-mm-Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 34 mm Breite.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring dienen der Verdrehsicherung im Lagergehäuse. Passende Haltestifte greifen in diese Nuten ein und verhindern das Mitdrehen des Außenrings, insbesondere wenn das Lager mit radialem Gehäusespiel als reines Axiallager betrieben wird.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radiallagerluft. Diese Ausführung verhindert ein Klemmen der Wälzkörper, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen zu einer radialen Verengung des Lagerluftspalts führen.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Kugeln und bedingt die charakteristische Vierpunkt-Laufbahngeometrie. Zudem erleichtert er die Montage, da Außenring und Innenringhälften getrennt auf Welle und Gehäuse montiert werden können.
Das Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Der verbaute Messingkäfig sorgt auch bei höheren thermischen Anforderungen für mechanische Stabilität der Wälzkörperführung.
Das Lager ist offen ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Eine externe Abdichtung über das Gehäusesystem sowie eine abgestimmte Schmierung mit Öl oder Fett sind für den Betrieb erforderlich.
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