SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,02 € | 76,43 € |
| 30 | 8,04 € | 72,41 € |
Das Vierpunktlager QJ209 /C2 von SKF nimmt mit den Maßen 45x85x19 mm und geteiltem Innenring hohe axiale Lasten in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ209 /C2 ist ein Wälzlager für kombinierte Belastungen mit überwiegendem Axialkraftanteil. Bei dieser Ausführung von SKF Wälzlager handelt es sich um ein offenes Lager mit Stahlblechkäfig und den Hauptabmessungen 45 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser sowie 19 mm Breite. Durch die Bauform mit geteiltem Innenring nimmt dieses Modell beidseitig wirkende Axialkräfte auf, während es in axialer Richtung wenig Bauraum beansprucht. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Dieses Vierpunktlager nimmt vor allem wechselnde oder beidseitig wirkende Axialkräfte bei kompakter axialer Baubreite auf. Häufig erfolgt der Einsatz in funktioneller Kombination mit einem separaten Radiallager, um reine Axialführungskräfte zu übernehmen. Da der Außenring ohne Nut gefertigt ist, liegt der Ring gleichmäßig im Lagergehäuse an. Die Bauform mit geteiltem Innenring ermöglicht die Aufnahme zahlreicher Wälzkörper, was die axiale Lastaufnahme im Vergleich zu Standard-Rillenkugellagern gleicher Abmessung begünstigt.
Die Kennzeichnung C2 verweist auf eine verringerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses engere Radialspiel bewirkt eine exaktere Führung der Welle, erfordert jedoch eine präzise Abstimmung auf die umgebenden Passungen und Betriebstemperaturen. Als offenes Lager besitzt das QJ209 /C2 keine integrierten Dichtungen, wodurch Schmieröl oder Schmierfett ungehindert zirkulieren kann und eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich ist. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Lager den praxisüblichen Genauigkeitsanforderungen des Maschinenbaus.
Mit 45 mm Innendurchmesser, 85 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite entspricht das Lager den festgelegten Hauptabmessungen. Es lässt sich direkt in entsprechende Gehäuse- und Wellensitze integrieren.
Der geteilte Innenring erlaubt das Einbringen einer großen Anzahl an Wälzkörpern in das Lager. Dadurch nimmt die Konstruktion hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Zudem erleichtert der geteilte Innenring die separate Montage der Innenringhälften und des Außenrings mit Kugelkranz.
Die Angabe C2 steht für eine verringerte Radiallagerluft im Vergleich zur Standardgruppe. Diese Ausführung reduziert das Betriebsspiel im eingebauten Zustand und dient einer spielfreieren Führung der Welle. Bei der Auslegung sind die Erwärmung im Betrieb und die Passungsverhältnisse zu berücksichtigen.
Offene Lager besitzen keine werkseitigen Dichtscheiben und eignen sich für Einbauräume mit externer Abdichtung oder aktiver Schmierstoffversorgung. Schmiermittel erreichen die Kontaktflächen der Kugeln ungehindert, was einen kontinuierlichen Schmierfilmaufbau im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad unterstützt.
Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf ihrer Laufbahn. Der Käfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand, vermeidet den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander und hält den mechanischen Beanspruchungen im zulässigen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad stand.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Weder die Lagerringe noch der Stahlblechkäfig nehmen in diesem Bereich Schaden. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der diese thermischen Anforderungen abdeckt.
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