QJ226  N2MA Vierpunktlager von SKF
QJ226  N2MA Vierpunktlager von SKF

SKF

Vierpunktlager SKF QJ226 N2MA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
130 mm
Außendurchmesser
230 mm
Breite
40 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit P6, Laufgenauigkeit P5
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Version
Explorer
Gewicht
7,582 kg
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Vierpunktlager SKF QJ226 N2MA
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Vierpunktlager SKF QJ226 N2MA

Das SKF Vierpunktlager QJ226 N2MA (130x230x40 mm) nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf und bietet erhöhte P6/P5-Genauigkeit.

Das Vierpunktlager QJ226 N2MA von SKF ist ein radiales Schrägkugellager in kompakter Bauform für die Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen. Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm sowie einer Breite von 40 mm benötigt dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als zwei separate Schrägkugellager. Ausgeführt in der SKF Explorer Leistungsklasse verfügt die offene Konstruktion über einen massiven Messingkäfig und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.

Wofür eignet sich das Vierpunktlager QJ226 N2MA im Betrieb?

Dieses Lager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo überwiegend wechselnde Axialkräfte bei begrenztem axialem Bauraum aufgenommen werden müssen. Häufig wird das Vierpunktlager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert und durch ein separates Radiallager ergänzt. Durch die Maßgenauigkeit nach Klasse P6 sowie die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 eignet sich die Ausführung besonders für Wellenlagerungen mit anspruchsvollen Rundlaufanforderungen.

Welche Funktion haben Haltenuten und geteilter Innenring beim QJ226 N2MA?

Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen dazu, den Außenring mittels Passstiften gegen ungewolltes Verdrehen im Gehäuse zu sichern. Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Unterbringung einer großen Kugelanzahl für hohe Belastbarkeit. Da die Ringe getrennt montiert werden können, erleichtert sich der Einbau bei festen Passungen. Eine sachgerechte Schmierung ist erforderlich, da dieses offene Lager ohne integrierte Dichtungen arbeitet.

Was zeichnet das Vierpunktlager QJ226 N2MA aus?

Einreihiges Wälzlager mit 130 mm Innendurchmesser und 230 mm Außendurchmesser, das durch geteilte Innenringe und spezielle Laufbahnprofile hohe Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Die Ausführung als SKF Explorer Lager verbindet einen robusten Messingkäfig mit erhöhter Maß- und Laufgenauigkeit für den industriellen Dauereinsatz.

Welche Bedeutung haben die Haltenuten im Außenring?

Die beiden um 180 Grad versetzten Nuten am Außenumfang fixieren das Lager formschlüssig im Gehäuse. Wird das Lager vorwiegend zur axialen Führung eingesetzt und radial freigestellt, verhindern eingelegte Haltestifte im Gehäusesitz das ungewollte Mitdrehen des Außenrings bei wechselnden Drehzahlen und Lastzuständen.

Was bedeutet die Toleranzangabe P6 und P5?

Diese Einstufung definiert engere Fertigungstoleranzen gegenüber der Standardklasse. Die Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 betrifft Durchmesser und Breitenabweichungen, während die Laufgenauigkeit P5 einen besonders präzisen Rundlauf der Ringe beschreibt. Dies reduziert Schwingungen und Geräuschentwicklungen bei höheren Wellendrehzahlen.

In welchem Temperaturbereich kann das Lager betrieben werden?

Für das Lager ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Der integrierte Messingkäfig bleibt auch bei höheren Betriebstemperaturen formstabil. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, bestimmt das gewählte Schmiermittel, Fett oder Schmieröl, die tatsächliche thermische Einsatzgrenze im Betrieb.

Warum besitzt das Lager einen geteilten Innenring?

Die zweigeteilte Ausführung des Innenrings erlaubt das Einbringen einer maximalen Anzahl an Wälzkörpern zwischen die Laufbahnen. Zudem erleichtert diese Konstruktion die Montage, weil sich Außenring mit Käfig und Kugeln sowie die beiden Innenringhälften nacheinander auf die Welle und in das Gehäuse einpassen lassen.

Wie wird das offene Vierpunktlager vor Verschmutzung geschützt?

Da ab Werk keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, müssen Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit sowie der Schmierstoffrückhalt über externe Gehäusedichtungen erfolgen. Üblich sind Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen in der Gehäusekonstruktion, abgestimmt auf die Umgebungsbedingungen und das Schmierkonzept.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership

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