SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 32,33 € | 614,18 € |
| 3 | 64,66 € | 581,85 € |
Das SKF Vierpunktlager QJ224 N2MA/C3 (120x215x40 mm) nimmt hohe beidseitige Axialkräfte auf und besitzt Haltenuten sowie C3-Lagerluft.
Das Vierpunktlager QJ224 N2MA/C3 von SKF ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring. Durch die spezifische Laufbahngeometrie stützt die Konstruktion axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraumbedarf ab. Die Ausführung besitzt einen stabilen Messingkäfig für anspruchsvolle Führungsaufgaben. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt sich das Schmiermittel passend zum Einsatzfall im Systemkreislauf wählen.
Konstrukteure nutzen diese Bauform primär zur Aufnahme reiner oder überwiegender Axiallasten, häufig kombiniert mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring fasst die Baugruppe eine hohe Kugelanzahl zur gezielten Aufnahme axialer Belastungen. Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring wirken einem Mitdrehen der Lagerschale im Gehäuse entgegen, was den Betrieb bei wechselnden Lastrichtungen stabilisiert.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht thermische Dehnungen aus, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Der geführte Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus. Bei der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) orientiert sich das Lager an bewährten Normaltoleranzen für den Maschinen- und Getriebebau.
Das Lager verfügt über eine Innenbohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Breite von 40 mm. Diese Hauptabmessungen definieren den benötigten Einbauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung.
Die zwei um 180 Grad versetzten Nuten dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Passende Haltestifte greifen in diese Aussparungen ein und tragen dazu bei, dass der Außenring bei Axialbelastung oder Vibrationen nicht relativ zum Gehäusesitz wandert.
Ein geteilter Innenring besteht aus zwei separaten Hälften. Diese Bauweise ermöglicht es, das Lager mit einer höheren Anzahl an Kugeln zu befüllen und vereinfacht zudem die Montage der Bauteile auf der Welle.
C3 bedeutet, dass das Lager eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung aufweist. Dies beugt einem Verspannen der Wälzkörper vor, falls sich Welle und Lagerringe während des Betriebs durch Betriebstemperaturen unterschiedlich stark ausdehnen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Komponenten ihre Formstabilität, sofern das gewählte Schmiermittel für den jeweiligen thermischen Bereich geeignet ist.
Ein massiver Messingkäfig bietet eine hohe mechanische Stabilität und Festigkeit. Er führt die Wälzkörper in den Laufbahnen und eignet sich für Betriebssituationen mit Vibrationen oder Stoßbelastungen.
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