FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 47,34 € | 899,41 € |
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Das Vierpunktlager QJ326 -N2-MPA von FAG mit den Maßen 130x280x58 mm nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen platzsparend auf.
Das Vierpunktlager QJ326 -N2-MPA ist ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring, das speziell für wechselnde oder reine Axialbelastungen konstruiert wurde. Durch den steilen Berührungswinkel überträgt die Konstruktion erhebliche Kräfte bei gleichzeitig schmaler Bauform. Der Hersteller FAG stattet diese Ausführung mit einem robusten Messingkäfig aus. Als offenes Lager lässt sich die Lagerstelle flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Die Bauform kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Axialkräfte in beiden Richtungen auftreten und der Bauraum für zwei getrennte Schrägkugellager fehlt. Häufig dient diese Ausführung als reines Axiallager, das mit einem separaten Radiallager kombiniert wird. Voraussetzung hierfür ist ein radiales Spiel im Gehäusesitz, damit keine unzulässigen Radialkräfte auf die Wälzkörper wirken. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Lagerungen mit hohen Axiallasten und axial begrenzten Einbauverhältnissen.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Kugeln und erleichtert den getrennten Einbau von Außenring, Käfig und Innenringhälften erheblich. Beim Nachsetzzeichen N2 verfügt der Außenring über zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten. In diese Nuten greifen gehäuseseitige Passfedern oder Stifte ein. Sie wirken dem unerwünschten Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse entgegen, insbesondere bei radial freigestellten Lagerungen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Ein Vierpunktlager entspricht im Grundaufbau einem Schrägkugellager, besitzt jedoch geteilte Ringe und speziell geschliffene Laufbahnen. Dadurch stützen die Kugeln axiale Belastungen in beiden Richtungen ab. Die Ausführung QJ326 -N2-MPA besitzt einen geteilten Innenring sowie einen Messingkäfig für anspruchsvolle Betriebsbedingungen.
Das Nachsetzzeichen N2 verweist auf zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Diese Aussparungen dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Greifen entsprechende Stifte in die Nuten ein, bleibt der Außenring fixiert, was besonders wichtig ist, wenn das Lager axial belastet und radial freigestellt montiert wird.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 58 mm auf. Diese standardisierten Anschlussmaße erlauben die präzise Integration in entsprechende Maschinengehäuse.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, bestimmt vor allem der gewählte externe Schmierstoff die tatsächliche thermische Einsatzgrenze.
Normale Radiallagerluft beschreibt das interne Spiel der Wälzkörper zwischen den Laufbahnen im Neuzustand ohne zusätzliche Aufweitung. Bei Vierpunktlagern bestimmt dieses Spiel zusammen mit dem Druckwinkel das Betriebsverhalten unter Axiallast. Die Toleranzen entsprechen der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die offene Bauform ohne schleifende Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Durchfluss von Schmieröl oder den Einsatz anwendungsspezifischer Schmierfette. Zudem verringert der Verzicht auf Berührungsdichtungen die Reibung und erlaubt eine unkomplizierte Nachschmierung über das umgebende Gehäusesystem.
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