SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 56,04 € | 1.064,73 € |
| 3 | 112,08 € | 1.008,69 € |
Das Vierpunktlager QJ326 N2MA von SKF mit 130 mm Bohrung nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ326 N2MA von SKF ist ein radiales Wälzlager mit geteiltem Innenring, das speziell für überwiegend axiale Belastungen in beiden Richtungen ausgelegt ist. Mit den Hauptabmessungen 130 mm Bohrung, 280 mm Außendurchmesser und 58 mm Breite bietet diese Explorer-Ausführung eine kompakte Lagerung bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Ein massiver Messingkäfig führt die Wälzkörper bei Temperaturen von -30 bis +200 Grad. Als offenes Lager lässt sich die Ausführung flexibel an das bauseitige Schmiersystem anbinden.
Dieses Wälzlager eignet sich für anspruchsvolle Lagerungsfälle im Maschinenbau, bei denen Axialkräfte in wechselnder Richtung auftreten. Durch den geteilten Innenring nimmt die Kugelreihe hohe Axiallasten auf, während der axiale Bauraum gegenüber zweireihigen Schrägkugellagern geringer ausfällt. Häufig kombinieren Konstrukteure das Lager mit einem separaten Radiallager, sodass das Vierpunktlager rein als axiales Führungslager fungiert. Für reine Radiallasten ist die Bauform wegen der Vierpunktberührung nicht vorgesehen.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring wirken einem unerwünschten Mitdrehen des Außenrings im Lagergehäuse entgegen, wenn passende Haltestifte eingreifen. Dies erleichtert den Einbau als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel. Gleichzeitig vereinfacht der geteilte Innenring die Montage auf der Welle, da Innenringhälften und Außenring getrennt voneinander montiert werden können. Zu beachten ist die erhöhte Genauigkeit nach Toleranzklasse P6 für Maßgenauigkeit und P5 für Laufgenauigkeit bei präzisen Wellenführungen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 58 mm. Diese Abmessungen ermöglichen die Integration in Gehäuse und Wellen mit entsprechenden Anschlussmaßen. Durch die kompakte Breite spart die Bauform im Vergleich zu zweireihigen Schrägkugellagern wertvollen axialen Bauraum ein.
Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen der formschlüssigen Verdrehsicherung im Gehäuse. Durch den Einsatz passender Haltestifte lässt sich vermeiden, dass der Außenring bei wechselnden Belastungen oder bei radial freigestelltem Einbau im Gehäusesitz wandert oder rotiert. Das schützt die Gehäusepassung vor Reibverschleiß.
Durch den radial geteilten Innenring lässt sich eine größere Anzahl an Kugeln in das Lager einbringen, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Zudem ermöglicht diese nicht selbsthaltende Bauform eine getrennte Montage: Der Außenring mit Kugelsatz und die beiden Innenringhälften können nacheinander auf Welle und Gehäuse montiert werden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Dank des formstabilen Messingkäfigs eignet sich das offene Lager für Anwendungen mit dieser thermischen Beanspruchung. Der gewählte Schmierstoff muss für diesen Temperaturbereich sowie für die jeweiligen Betriebsbedingungen ausgelegt sein.
Die Kennzeichnung steht für eingeengte Fertigungstoleranzen gegenüber der Normaltoleranz. Maßgenauigkeit nach P6 sorgt für geringere Abweichungen bei Bohrung und Außendurchmesser, was den Lagersitz verbessert. Die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 reduziert Rundlaufabweichungen und trägt zu einer ruhigen Führung der Welle bei.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie die Zufuhr von Schmieröl oder Schmierfett müssen über die umgebende Gehäusekonstruktion realisiert werden, passend zum jeweiligen Schmiersystem der Konstruktion.
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