FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 9,56 € | 181,63 € |
| 5 | 19,12 € | 172,07 € |
Das Vierpunktlager QJ216 -MPA von FAG mit den Maßen 80x140x26 mm nimmt hohe beidseitige Axialkräfte bei geringem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ216 -MPA ist ein spezielles Radial-Kugellager, dessen Laufbahnen für die Übertragung hoher axialer Kräfte in beiden Richtungen ausgelegt sind. Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 26 mm beansprucht dieses Wälzlager weniger axialen Bauraum als eine Kombination aus zwei Schrägkugellagern. Das Lager von FAG besitzt eine normale Radiallagerluft und arbeitet im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Lager kommt vorwiegend dort zum Einsatz, wo wechselnde axiale Belastungen auftreten und eine präzise axiale Führung gefordert ist. Typische Konstruktionen nutzen Vierpunktlager häufig als reines Axiallager, bei dem der Außenring im Gehäuse radial freigestellt ist. Radiale Kräfte übernimmt in diesem Fall ein separates Radiallager. In Konstruktionen mit begrenzten Platzverhältnissen bietet diese Bauform eine kompakte Lösung für definierte axiale Lastverhältnisse ohne aufwendige Wellenabstützungen.
Die Ausführung mit geteiltem Innenring vereinfacht die Montage, da das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut ist. Der Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse montieren. Der stabile Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält mechanischen Belastungen stand. Da es sich um ein offenes Lager ohne Nut im Außenring handelt, planen Sie eine externe Gehäuseabdichtung und eine Schmierstoffversorgung ein.
Ein Vierpunktlager nimmt durch die Form seiner Laufbahnen Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl von Wälzkörpern, was die axiale Belastbarkeit erhöht. Dadurch ersetzt das Bauteil in vielen Konstruktionen zwei separate Schrägkugellager und spart wertvollen Einbauraum auf der Welle ein.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 80 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 26 mm. Diese Maße entsprechen den standardisierten Nennmaßen dieser Baureihe. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für übliche industrielle Genauigkeitsanforderungen.
Die zweiteilige Konstruktion des Innenrings dient dem vereinfachten Einbau der Kugeln und des Messingkäfigs während der Fertigung. Bei der Montage an der Maschine lassen sich die Innenringhälften getrennt auf die Welle aufziehen, was den Einbauprozess erleichtert. Im Betrieb müssen beide Hälften axial fest gegeneinander verspannt werden.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Der verbaute Messingkäfig behält in dieser Temperaturspanne seine mechanische Stabilität. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein passender Schmierstoff auszuwählen, der die thermischen Anforderungen der jeweiligen Lagerstelle im Betrieb abdeckt.
Als offenes Lager besitzt das Produkt keine integrierten Dichtscheiben. Das Lager benötigt daher eine externe Abdichtung über das Gehäuse, um das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit zu verhindern. Die Schmierung erfolgt je nach Anlagenkonzept mit geeignetem Schmierfett oder Schmieröl über die Gehäusekonstruktion.
Vierpunktlager sind primär für axiale Belastungen konstruiert. Bei reiner oder überwiegender Radiallast berühren die Kugeln die Laufbahnen an vier Punkten, was Reibung und Erwärmung steigert. In der Praxis wird das Lager deshalb meist mit überwiegender Axiallast oder mit radialem Gehäusespiel als reines Axiallager betrieben.
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