FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,05 € | 190,86 € |
| 5 | 20,10 € | 180,81 € |
Das Vierpunktlager QJ216 -N2-MPA von FAG mit den Maßen 80x140x26 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ216 -N2-MPA ist ein spezielles einreihiges Schrägkugellager zur Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen bei kompakter axialer Baubreite. Das Wälzlager stammt von FAG Wälzlager und besitzt einen geteilten Innenring sowie einen stabilen Messingkäfig. Durch die Bauform mit 80 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite spart diese Konstruktion axialen Bauraum ein. Als offenes Lager lässt es sich direkt in bestehende Schmiersysteme integrieren und unterstützt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen vorwiegend axiale Kräfte in beiden Richtungen auftreten. Der Einsatz erfolgt häufig in Kombination mit einem separaten Radiallager, das die Querbelastungen aufnimmt. Bei einer reinen Axialführung kann der Außenring im Gehäuse radiales Spiel erhalten, damit er von Querkräften entlastet bleibt. Die kompakte Breite von 26 mm erlaubt den Einbau dort, wo zweireihige Schrägkugellager zu viel axialen Bauraum beanspruchen würden.
Die Ausführung besitzt zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Diese Nuten ermöglichen die Arretierung im Gehäuse mittels Sicherungsstiften, was ein unerwünschtes Wandern des Außenrings verhindert. Der geteilte Innenring vereinfacht die Montage, da sich der Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften getrennt voneinander aufsetzen lassen. Der geführte Messingkäfig verleiht dem Wälzkörperkranz mechanische Stabilität bei wechselnden Drehzahlen. Bei der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Lager der Standardgenauigkeit.
Ein Vierpunktlager verfügt über geteilte Laufbahnen und nimmt im Vergleich zum Rillenkugellager höhere Axialkräfte in zwei Richtungen auf. Die Laufbahngeometrie sorgt dafür, dass die Wälzkörper axial unter einem Kontaktwinkel anlaufen. Dadurch ersetzt ein einzelnes Vierpunktlager bei axialer Beanspruchung oft eine Kombination zweier gegeneinander angestellter Einzellager.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 26 mm bietet das Lager genormte Hauptabmessungen für den Einbau in Gehäuse und auf Wellen. Vor der Montage empfiehlt sich die Maßprüfung der Anschlussteile, um eine gleichmäßige Lastverteilung über das gesamte Bauteil zu unterstützen.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad zueinander versetzte Haltenuten auf einer Stirnseite des Außenrings. In diese Aussparungen greifen Gehäusestifte ein, die den Außenring formschlüssig gegen Verdrehen im Lagersitz sichern. Diese Konstruktion empfiehlt sich besonders, wenn das Vierpunktlager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert wird.
Durch den geteilten Innenring lässt sich eine größere Anzahl an Wälzkörpern in das Lager einbringen, was die axiale Tragfähigkeit unterstützt. Zudem erleichtert diese zweiteilige Bauform die Montage. Der Außenring samt Kugelsatz und die beiden Innenringhälften lassen sich nacheinander montieren, anstatt das Bauteil als geschlossene Einheit aufpressen zu müssen.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Konstruktion mit metallischem Messingkäfig behält auch bei thermischer Beanspruchung ihre Formstabilität. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schleifdichtungen handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze wesentlich vom ausgewählten Schmierstoff und der externen Abdichtung ab.
Käfige aus Messing zeichnen sich durch Festigkeit, Notlaufeigenschaften und Schwingungsdämpfung aus. Bei dem Nachsetzzeichen MPA handelt es sich um einen Messingkäfig, der den Wälzkörperkranz auch bei raschen Drehzahlwechseln und wechselnden axialen Lastrichtungen führt. Zudem zeichnet sich Messing durch eine hohe thermische Beständigkeit im Dauereinsatz aus.
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