FAG
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| 20 | 10,32 € | 92,89 € |
Das Vierpunktlager QJ211 -MPA von FAG Wälzlager bietet mit 55 mm Bohrung und geteiltem Innenring eine kompakte Lösung für beidseitig wirkende Axialkräfte.
Das Vierpunktlager QJ211 -MPA von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Schrägkugellager, dessen Laufbahnen beidseitige Axialkräfte bei geringer Lagerbreite aufnehmen. Mit den Hauptabmessungen von 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite beansprucht dieses Wälzlager wenig axialen Bauraum. Als offenes Lager ohne Dichtung ausgeführt, läuft es in öl- oder fettgeschmierten Systemen. Der verbaute Messingkäfig führt die Wälzkörper im vorgesehenen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Vierpunktlager nimmt vor allem axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Häufig dient es in Getrieben oder Antriebssträngen als Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring fasst die Konstruktion viele Wälzkörper, was die axiale Tragfähigkeit begünstigt. Für überwiegend radiale Belastungen ist die Bauform ungeeignet, da dort erhöhte Reibung entsteht. Das Lager kommt gezielt zum Einsatz, wenn wechselnde axiale Führungskräfte auf engem Bauraum wirken.
Der geteilte Innenring ermöglicht die Aufnahme von mehr Wälzkörpern als bei ungeteilten Lagern. Zudem ist das Lager dadurch nicht selbsthaltend aufgebaut. Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich separat montieren, was den Einbau in Gehäusen und auf Wellen erleichtert. Da dieses Modell ohne Haltenut im Außenring gefertigt ist, erfolgt die axiale Fixierung über passende Lagersitze. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung ist erforderlich, da dieses offene Wälzlager über keine integrierten Dichtungen verfügt.
Dieses Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine schmale Breite von 21 mm. Durch diese kompakten Maße eignet sich das Bauteil besonders für Konstruktionen, bei denen der axiale Einbauraum begrenzt ist.
Die zweiteilige Gestaltung des Innenrings erlaubt es, eine größere Anzahl an Kugeln in das Lager einzubringen. Dadurch überträgt das Bauteil beidseitig hohe axiale Kräfte. Gleichzeitig vereinfacht der Aufbau die Montage, da sich Innenringhälften und der Außenring samt Messingkäfig getrennt auf Wellen und in Gehäuse einsetzen lassen.
FAG Wälzlager spezifiziert dieses Modell für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius. Der integrierte Messingkäfig bleibt in dieser thermischen Spanne formstabil. Für einen störungsfreien Lauf müssen Sie Schmierstoffe wählen, die für diesen Temperaturbereich sowie für die Umgebungsbedingungen der Maschine geeignet sind.
Das Lager ist in normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Standardtoleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Einstufung genügt für die Mehrheit allgemeiner Industrieanwendungen. Die normale Lagerluft trägt dazu bei, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann, ohne unzulässig zu verspannen.
Als offenes Wälzlager ist diese Variante für Anwendungen konzipiert, bei denen die Schmierstoffversorgung und der Schutz vor Schmutz über das umgebende Maschinengehäuse erfolgen. Offene Lager ermöglichen eine direkte Schmierung über den Ölkreislauf oder gezielte Nachschmierung mit Fett und erzeugen keine zusätzliche Reibung durch Dichtlippen.
Vierpunktlager sind primär für axiale Belastungen in beiden Richtungen konzipiert. Bei vorwiegend radialer Krafteinleitung berühren die Kugeln die Laufbahnen an vier Punkten, was Reibung und Erwärmung stark erhöht. Für radiale Belastungen empfiehlt sich die Kombination mit einem separaten Radiallager, während das Vierpunktlager rein die Axialkräfte übernimmt.
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