NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 17,20 € | 154,78 € |
Das Vierpunktlager QJ315 -N2-MPA von NKE Steyr (75x160x37 mm) nimmt beidseitige Axialbelastungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ315 -N2-MPA ist ein einreihiges Radial-Kugellager der Marke NKE Steyr mit geteiltem Innenring und Messingkäfig. Bei Hauptabmessungen von 75 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser sowie 37 mm Breite führt die Konstruktion axiale Kräfte in beiden Richtungen. Das offene Wälzlager arbeitet mit normaler Radiallagerluft in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Es benötigt eine externe Schmierung sowie Abdichtung in der umgebenden Konstruktion.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vorrangig dort, wo hohe axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten und der Einbauraum für zweireihige Schrägkugellager fehlt. Häufig dient es im Getriebe- und Maschinenbau als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Wenn Sie das Lager rein axial belasten, erhält der Außenring im Gehäuse radiales Spiel. So stützen die Kugeln reine Axialkräfte ohne zusätzliche radiale Zwängungen ab.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring nehmen Sicherungsstifte auf. Sie verhindern ein unerwünschtes Mitdrehen des Außenrings in der Gehäusebohrung. Der geteilte Innenring erlaubt es, eine größere Anzahl an Kugeln im Lager unterzubringen, was die Belastbarkeit steigert. Zudem erleichtert diese nicht selbsthaltende Bauform die Montage, da Sie Außenring mit Kugelkränzen und Innenringhälften separat auf Welle und Gehäuse aufziehen können.
Ein einreihiges Wälzlager mit 75 mm Innen- und 160 mm Außendurchmesser, dessen Laufbahnen vier Berührungspunkte mit den Kugeln bilden. Diese Bauart nimmt Axialkräfte in beiden Richtungen auf. NKE Steyr stattet diese Ausführung mit zwei Haltenuten im Außenring, einem geteilten Innenring und einem Messingkäfig aus.
Haltenuten verhindern das Wandern oder Mitdrehen des Außenrings im Lagergehäuse. In Getriebeanwendungen mit radial freigestelltem Außenring greifen passende Passstifte des Gehäuses in die um 180 Grad versetzten Nuten ein. Dadurch bleibt der Außenring in Umfangsrichtung arretiert, während die axiale Führung der Welle erhalten bleibt.
Durch den zweiteiligen Innenring lassen sich mehr Wälzkörper in das Lager einfüllen als bei ungeteilten Ringen. Das erhöht die axiale Tragfähigkeit. Gleichzeitig vereinfacht die Bauform den Einbau: Monteure fügen die beiden Innenringhälften und den Außenring mit Kugelsatz nacheinander und getrennt voneinander in die Baugruppe ein.
Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und zeichnet sich durch Festigkeit sowie thermische Stabilität aus. Er bewährt sich bei Schwingungen und wechselnden Drehbeschleunigungen. Dadurch eignet sich dieser Käfigtyp gezielt für anspruchsvolle Industriegetriebe oder kontinuierlich laufende Antriebe.
Der zulässige Temperaturbereich dieses Lagers reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, bestimmen vor allem der verwendete Schmierstoff und die externe Abdichtung der Lagerstelle die tatsächliche thermische Einsatzgrenze im laufenden Betrieb.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht den Standardtoleranzen der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Ausführung deckt übliche Einbaufälle im industriellen Maschinenbau ab, bei denen herkömmliche Wellen- und Gehäusetoleranzen ohne extreme thermische Dehnungen oder Sonderpassungen zum Einsatz kommen.
NKE AUSTRIA GmbH
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