SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,92 € | 131,47 € |
| 20 | 13,84 € | 124,55 € |
Das Vierpunktlager QJ205 N2MA/C2L von SKF nimmt bei kompakten Abmessungen von 25x52x15 mm hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ205 N2MA/C2L gehört zur Gruppe der radialen Kugel-Wälzlager, übernimmt im Betrieb jedoch vorrangig axiale Führungskräfte. Durch den geteilten Innenring nimmt die Konstruktion eine größere Kugelanzahl auf als einteilige Radialrillenkugellager. SKF fertigt diese Ausführung mit einem Messingkäfig und zwei Haltenuten im Außenring. Die offene Ausführung eignet sich für Schmieröl- oder Fettschmierung und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Die Lagerbauform kommt zum Einsatz, wenn wechselnde Axialbelastungen bei begrenztem axialem Bauraum vorliegen und wenig Platz für zwei getrennte Schrägkugellager vorhanden ist. Häufig dient das Vierpunktlager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Damit die Wälzkörper definiert abrollen, benötigt die Lagerstelle überwiegende Axialkräfte. Reine Radiallasten sollten vermieden werden, um Reibung und Erwärmung im Vierpunktkontakt gering zu halten.
Die Nachsetzzeichen geben wichtige Hinweise für Konstruktion und Einbau. Das Kürzel N2 verweist auf zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. Über passende Haltestifte dienen diese Nuten dazu, ein Verdrehen des Außenrings im Gehäuse zu verhindern, wenn das Lager radial freigestellt montiert wird. Das Kürzel C2L kennzeichnet eine gezielt verringerte Radiallagerluft in der unteren Hälfte des Bereichs C2. Diese enge Lagerluft begünstigt eine exakte axiale Wellenführung.
Dieses Wälzlager besitzt einen geteilten Innenring und einen einteiligen Außenring. Dadurch lässt sich der Kugel- und Käfigsatz getrennt von den Innenringhälften montieren. Das Lager nimmt Axialkräfte in beiden Richtungen auf und benötigt axial weniger Einbauraum als eine Kombination aus zwei einreihigen Schrägkugellagern.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 15 mm auf. Die Fertigungsgenauigkeit entspricht der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1. Vor dem Einbau sollten Lagersitz und Gehäusebohrung auf diese Anschlussmaße abgestimmt werden.
Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten dienen der Verdrehsicherung im Lagergehäuse. Wird das Vierpunktlager als reines Axiallager betrieben, sitzt der Außenring mit radialem Spiel im Gehäuse. Sicherungsstifte greifen in die Nuten ein und tragen dazu bei, ein Mitdrehen des Außenrings unter wechselnden Betriebsbedingungen zu verhindern.
Das Kürzel C2L steht für eine verringerte Radiallagerluft, die in der unteren Hälfte der Toleranzklasse C2 liegt. Eine geringere Lagerluft reduziert das radiale und axiale Spiel im Betrieb. Dies unterstützt eine präzise Führung der Welle, erfordert jedoch eine genaue Abstimmung auf Erwärmung und Wellenpassung.
Bei einer offenen Bauform ohne integrierte Dichtscheiben bestimmen die Umgebungsbedingungen das Schmierkonzept. Das Lager eignet sich für den Einsatz mit Wälzlagerfett oder im Ölbad. Die Abdichtung der Lagerstelle muss über das Gehäuse erfolgen, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Der Messingkäfig eignet sich auch für thermische Belastungen sowie Medien mit Schmierstoffzusätzen. Bei höheren Betriebstemperaturen ist darauf zu achten, dass Schmiermittel und Gehäusedichtungen für das jeweilige Temperaturniveau spezifiziert sind.
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