FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 205,60 € | 3.906,37 € |
| 3 | 411,20 € | 3.700,77 € |
Das Vierpunktlager QJ1052 -N2-MPA von FAG Wälzlager nimmt beidseitige Axialkräfte bei kompakter Baubreite auf und misst 260x400x65 mm.
Das Vierpunktlager QJ1052 -N2-MPA ist ein spezielles Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit kombinierten oder überwiegend axialen Lasten. Mit einem Innendurchmesser von 260 mm, einem Außendurchmesser von 400 mm sowie einer Breite von 65 mm stellt die Bauform eine platzsparende Alternative zu zweireihigen Schrägkugellagern dar. Das Lager stammt von FAG Wälzlager und verfügt über eine Sonderausführung mit Nut. Durch das geteilte Ringkonzept lässt sich das Lager bei Montage und Instandhaltung flexibel handhaben.
Konstruktionen mit wechselnden oder beidseitig wirkenden Axialkräften nutzen das Vierpunktlager QJ1052 -N2-MPA vor allem im schweren Maschinenbau sowie in Industriegetrieben. Typischerweise dient dieses Lager zur exakten axialen Führung einer Welle, während separate Radiallager die reinen Querkräfte aufnehmen. Aufgrund der Bauform benötigt die Konstruktion nur geringen Bauraum in axialer Richtung. Die standardisierten Abmessungen unterstützen Instandhalter und Einkäufer bei der schnellen Zuordnung passender Ersatzkomponenten.
Die integrierte Haltenut am Außenring soll ein unkontrolliertes Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse verhindern. Wird das Wälzlager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel montiert, fixieren Haltestifte oder Halteringe die vorgesehene Einbaulage. Prüfen Sie vor dem Einbau die Anschlusskonstruktion sorgfältig auf korrekte Abstützung und Passgenauigkeit. Für die fachgerechte Auslegung der Lagerstelle empfiehlt sich der Abgleich der Hauptabmessungen 260x400x65 mm mit den bestehenden Gehäuse- und Wellenmaßen.
Ein Vierpunktlager ist ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innen- oder Außenring, dessen Laufbahnen die Kugeln in vier Berührungspunkten führen können. Dadurch nimmt es axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Oft kommt es als reines Axiallager zum Einsatz, wenn der axiale Bauraum für mehrreihige Schrägkugellager nicht ausreicht.
Mit einer Bohrung von 260 mm, einem Außendurchmesser von 400 mm und einer Breite von 65 mm ist das Lager für größere Wellendurchmesser ausgelegt. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen eine gezielte Integration in Großgetriebe und Industrieanlagen, sodass Konstrukteure den axialen und radialen Bauraum präzise planen können.
Das Kennzeichen -N2 verweist auf zwei Haltenuten im Außenring des Wälzlagers. Diese Nuten dienen dazu, den Außenring gegen Verdrehen im Gehäuse zu sichern, insbesondere wenn das Lager radial freigestellt ist. Auf diese Weise bleibt die axiale Führungsfunktion erhalten, ohne dass unzulässige Radialkräfte auf das Lager wirken.
Während ein Rillenkugellager vorrangig Radialkräfte und nur begrenzte Axiallasten aufnimmt, ist das Vierpunktlager speziell für hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen ausgelegt. Durch die steilen Berührungswinkel überträgt die Geometrie große Schubkräfte. Im Gegenzug verlangt das Vierpunktlager eine exakte axiale Abstützung und gleicht keine Fluchtungsfehler aus.
Die geteilte Ausführung des Lagerrings erlaubt es, eine besonders große Zahl an Wälzkörpern im Lager unterzubringen, was die axiale Belastbarkeit steigert. Zudem vereinfacht der nicht selbsthaltende Aufbau die Montage in der Werkstatt: Außenring, Kugelkranz und Innenringhälften lassen sich separat auf Welle und Gehäuse aufbringen.
Für eine gleichmäßige Lastübertragung müssen die Lagerringe auf ihrem vollen Umfang und über die gesamte Breite der Laufbahn abgestützt sein. Die Anlageflächen dürfen keine Unterbrechungen aufweisen, es sei denn, das Lager läuft bewusst mit freigestelltem Außenring als reines Führungslager. Schiefstellungen der Wellenachse sind konstruktiv zu vermeiden.
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