FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 205,50 € | 3.904,41 € |
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Das FAG Vierpunktlager QJ248 -N2-MPA-C3 mit den Maßen 240x440x72 mm nimmt hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ248 -N2-MPA-C3 von FAG Wälzlager ist als einreihiges Radial-Wälzlager konzipiert, das durch seine spezielle Laufbahngeometrie beidseitige Axialkräfte führt. Mit einer Bohrung von 240 mm, einem Außendurchmesser von 440 mm sowie einer Breite von 72 mm beansprucht dieses Wälzlager weniger Bauraum als zwei separate Schrägkugellager. Konstrukteure greifen darauf zurück, wenn eine axiale Führung auf engem Raum gefordert ist. Die Bauform zeichnet sich durch geteilte Innenringe und eine abgestimmte Kugelgeometrie aus.
Dieser Lagertyp eignet sich vor allem für Lagerstellen, an denen wechselnde axiale Belastungen auftreten und der axiale Bauraum für breitere Lagerkombinationen begrenzt bleibt. Häufig dient das Bauteil als reines Axiallager, während ein benachbartes Radiallager die Querkräfte aufnimmt. In solchen Anordnungen erhält der Außenring radiales Spiel im Gehäuse, damit keine ungewollten Radiallasten auf die Kugelbahnen einwirken. Dies dient der gezielten axialen Fixierung der Welle.
Die vergrößerte Lagerluft C3 gleicht betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring aus und beugt mechanischen Verspannungen vor. Über die integrierte Haltenut im Außenring lässt sich das Wälzlager formschlüssig gegen Verdrehen im Gehäusesitz arretieren. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Anschlussmaße an Welle und Gehäuse. Bei der Beschaffung für Reparaturen oder Neukonstruktionen unterstützt diese Ausführung eine stabile Führung unter thermischer Beanspruchung.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 240 mm, einen Außendurchmesser von 440 mm und eine Breite von 72 mm. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den Einbau in gefertigte Gehäuse und auf schwere Wellen bei industriellen Anwendungen.
Das Nachsetzzeichen C3 verweist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen den Lagerringen entstehen oder feste Passungen die Laufbahn einengen, wodurch ein Klemmen der Wälzkörper vermieden werden soll.
Die Nut im Außenring dient der formschlüssigen Verdrehsicherung im Gehäuse. Besonders beim Einsatz als reines Axiallager, bei dem der Außenring mit radialem Spiel montiert wird, verhindert ein eingreifendes Sicherungselement das Mitdrehen des Außenrings während des Betriebs.
Vierpunktlager nehmen vorrangig Axialkräfte in beiden Richtungen auf, tolerieren konstruktionsbedingt jedoch nur geringe Radiallasten. Bei überwiegender Radialbelastung entstehen Reibungsverluste durch Mehrpunktberührung der Kugeln. Daher kombinieren Konstrukteure das Lager im Regelfall mit einem separaten Radiallager.
Durch den geteilten Innenring ist das Lager nicht selbsthaltend ausgeführt, wodurch Innenringhälften und Außenring samt Kugelkranz separat montiert werden können. Dies erleichtert den Einbau auf der Welle sowie künftige Inspektionen, da die Bauteile nacheinander positioniert werden.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen erfordert diese Ausführung eine externe Schmierstoffversorgung über Schmierfett oder Schmieröl sowie eine wirksame Abdichtung der umgebenden Gehäusekonstruktion. Die Auswahl des Schmierstoffs richtet sich nach den auftretenden Betriebstemperaturen und den Drehzahlen der jeweiligen Lagerstelle.
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