QJ1056 -N2-MPA Vierpunktlager von FAG
QJ1056 -N2-MPA Vierpunktlager von FAG

FAG

Vierpunktlager FAG QJ1056 -N2-MPA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
280 mm
Außendurchmesser
420 mm
Breite
65 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
33,8 kg
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Vierpunktlager FAG QJ1056 -N2-MPA
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Vierpunktlager FAG QJ1056 -N2-MPA

Das Vierpunktlager QJ1056 -N2-MPA von FAG nimmt bei kompakten Abmessungen von 280x420x65 mm beidseitig hohe axiale Kräfte auf.

Das Vierpunktlager QJ1056 -N2-MPA ist ein spezielles Radial-Kugellager, das vorrangig für die Aufnahme hoher Axiallasten in beiden Richtungen konzipiert ist. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine besonders große Anzahl an Wälzkörpern unterbringen, was die axiale Tragfähigkeit im Vergleich zu standardmäßigen Rillenkugellagern steigert. Das Fabrikat von FAG Wälzlager weist die Maße 280 mm Bohrung, 420 mm Außendurchmesser und 65 mm Breite auf. Diese Bauart spart im Vergleich zu zweireihigen Schrägkugellagern axialen Bauraum ein.

Wofür eignet sich das Vierpunktlager QJ1056 -N2-MPA?

Dieses Vierpunktlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo bei begrenztem Bauraum axiale Kräfte in beiden Richtungen aufgenommen werden müssen. Häufig fungiert dieses Wälzlager in industriellen Baugruppen als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Wenn der Außenring im Gehäuse radiales Spiel aufweist, überträgt das Lager ausschließlich axiale Führungskräfte. Durch die solide Konstruktion eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle Betriebsbedingungen im Großmaschinenbau.

Welche Funktion haben die Haltenuten beim Vierpunktlager QJ1056 -N2-MPA?

Die Kennzeichnung N2 im Nachsetzzeichen verweist auf zwei Haltenuten am Außenring des Lagers. Diese Haltenuten dienen dazu, den Außenring im Gehäuse gegen unerwünschtes Verdrehen formschlüssig zu sichern. Das ist besonders wichtig, wenn das Lager als reines Axiallager mit radialem Spiel montiert wird. In der Gehäusekonstruktion greifen passende Haltestifte in die Nuten ein, ohne die axiale Beweglichkeit des Außenrings zu behindern.

Was zeichnet das Vierpunktlager QJ1056 -N2-MPA konstruktiv aus?

Ein Vierpunktlager dieser Bauart besitzt einen geteilten Innenring und vier Berührungspunkte der Kugeln auf den Laufbahnen unter radialer Last. Unter axialer Last verlagert sich der Kontakt auf zwei Punkte, ähnlich wie bei einem Schrägkugellager. Dadurch kann das Lager beidseitige Axialkräfte aufnehmen und ersetzt in vielen Fällen zwei separate Einzellager bei geringer axialer Baubreite.

Welche Abmessungen besitzt das Vierpunktlager QJ1056 -N2-MPA?

Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 420 mm sowie eine Breite von 65 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in schwere Maschinenkonstruktionen. Vor der Montage sollten Sie die Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses sorgfältig prüfen, um eine gleichmäßige Abstützung der Lagerringe zu ermöglichen.

Wozu dienen die Haltenuten bei der Ausführung -N2?

Die Haltenuten im Außenring verhindern das Mitdrehen des Lagers im Gehäusesitz. Wird ein Vierpunktlager als reines Axiallager betrieben, benötigt der Außenring radiales Spiel im Gehäuse. Um eine Relativbewegung des Außenrings zu vermeiden, greifen passende Haltestifte der Gehäusekonstruktion in die beiden Nuten ein. Das fixiert den Außenring in Umfangsrichtung, ohne die axiale Kraftübertragung zu beeinträchtigen.

Kann das Vierpunktlager QJ1056 -N2-MPA Radialkräfte aufnehmen?

Vierpunktlager können grundsätzlich radiale Kräfte aufnehmen, allerdings führt eine überwiegend radiale Belastung wegen des Vierpunktkontakts zu erhöhter Reibung. In der Praxis wird dieses Wälzlager daher bevorzugt für axiale Belastungen genutzt. Für die Aufnahme dominierender Radialkräfte empfiehlt sich die Kombination mit einem separaten Radiallager, wie etwa einem Zylinderrollenlager auf derselben Welle.

Warum ist der Innenring bei diesem Lager geteilt?

Der geteilte Innenring ermöglicht es, eine maximale Kugelanzahl im Lager unterzubringen, was die Belastbarkeit erhöht. Gleichzeitig erleichtert diese nicht selbsthaltende Konstruktion den Einbau in die Maschine. Monteure können den Außenring mit dem Kugelkranz und die beiden Innenringhälften getrennt voneinander auf der Welle und im Gehäuse montieren.

Welche Vorteile bietet das Vierpunktlager gegenüber zwei Schrägkugellagern?

Ein Vierpunktlager erfüllt bei beidseitig wirkenden Axialkräften die Funktion eines zweireihigen Schrägkugellagers oder eines Paares aus zwei einreihigen Schrägkugellagern. Dabei benötigt es in axialer Richtung weniger Einbauraum. Diese Bauform wird genutzt, um Gehäuseabmessungen schlank zu halten und gleichzeitig eine definierte axiale Führung der Welle zu erzielen.

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