SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,85 € | 225,23 € |
| 5 | 23,70 € | 213,38 € |
Das Vierpunktlager QJ216 MA von SKF bietet mit 80 mm Bohrung, Messingkäfig und geteiltem Innenring eine präzise axiale Führung in beiden Richtungen.
Das Vierpunktlager QJ216 MA ist ein einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring, das beidseitig hohe Axialkräfte auf engem Bauraum aufnimmt. Mit den Abmessungen 80x140x26 mm entspricht das offene Lager der SKF Explorer Leistungsklasse. Es verfügt über eine normale Radiallagerluft sowie einen massiven Messingkäfig für anspruchsvolle Betriebsbedingungen. Da der Außenring ohne Nut ausgeführt ist, eignet sich das Wälzlager besonders für kompakte Konstruktionen, bei denen separate Axiallagerstellen erforderlich sind.
In industriellen Antrieben und Wellenlagerungen kommt das Vierpunktlager QJ216 MA vorrangig als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel zum Einsatz. Die Bauart nimmt axiale Belastungen in beiden Richtungen auf, beansprucht aber deutlich weniger Einbauraum als zweireihige Lagerungen. Dank des geteilten Innenrings lässt sich eine hohe Kugelanzahl montieren, was die axiale Tragfähigkeit unterstützt. Bei kombinierten Belastungen übernimmt typischerweise ein benachbartes Radiallager die radialen Kräfte, während das Vierpunktlager der präzisen axialen Wellenführung dient.
Der geteilte Innenring vereinfacht die Montage erheblich, da Innenringhälften und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse gefügt werden können. Mit der Toleranzklasse für Maßgenauigkeit P6 und Laufgenauigkeit P5 liefert dieses SKF Lager eine engere Rundlaufpräzision als Standardlager. Der stabile Messingkäfig erlaubt den Einsatz im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Achten Sie bei der Konstruktion auf eine ebene, gleichmäßige Abstützung der Ringe, um Schiefstellungen und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 26 mm. Typisch für die Baureihe QJ ist der geteilte Innenring, der die getrennte Montage der Lagerringe ermöglicht. Das Lager wird in offener Bauform ohne Haltenut im Außenring ausgeführt.
Die Kennzeichnung MA steht für einen maschinell bearbeiteten Massivkäfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Messingkäfige zeichnen sich durch hohe Formstabilität und Vibrationsfestigkeit aus. Dadurch eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle Betriebsumgebungen sowie für den definierten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Diese Angabe kennzeichnet eine erhöhte Fertigungsgenauigkeit gegenüber der Normaltoleranz. Das Lager weist eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie eine nochmals präzisere Laufgenauigkeit nach Klasse P5 auf. Diese Abstufung reduziert den Rundlauffehler im Betrieb und unterstützt einen ruhigen Lauf bei erhöhten Drehzahlanforderungen in Präzisionsanwendungen.
Konstruktionsbedingt liegt der Schwerpunkt dieses Lagertyps auf der Aufnahme axialer Kräfte in beiden Richtungen. Zwar können geringe Radialkräfte abgestützt werden, doch führt reine oder überwiegende Radiallast zu erhöhtem Reibungswiderstand. Im Maschinenbau wird das Lager daher häufig mit radialem Gehäusespiel montiert und mit einem separaten Radiallager kombiniert.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Standard-Lagerluft ist für übliche Betriebstemperaturen und empfohlene Wellenpassungen ausgelegt. Da Vierpunktlager primär Axiallasten führen, bestimmt das innere Spiel maßgeblich die axiale Luft nach dem Einpressen der geteilten Innenringhälften auf den Lagersitz der Welle.
Da es sich um ein ungedichtetes Wälzlager handelt, ist das Lager ab Werk nicht mit Schmierstoff befüllt. Die Schmierung erfolgt über das jeweilige Schmiersystem der Gesamtanlage mit Öl oder Schmierfett. Zudem müssen externe Dichtungen an Gehäuse und Welle das Lager vor eindringendem Schmutz schützen.
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