SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 67,94 € | 1.290,82 € |
| 3 | 135,88 € | 1.222,88 € |
Das Vierpunktlager QJ236 N2MA/C3 von SKF mit 180 mm Bohrung nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen bei geringem axialem Bauraum auf.
Dieses offene Vierpunktlager QJ236 N2MA/C3 gehört zur Explorer-Leistungsklasse von SKF. Durch die Bauform mit geteiltem Innenring nimmt die Konstruktion bei einer Breite von 52 mm und einem Außendurchmesser von 320 mm hohe Axiallasten in beiden Richtungen auf. Ein Messingkäfig führt die Kugeln im Betrieb. Mit der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) eignet sich das Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo überwiegend axiale Kräfte auftreten und der axiale Bauraum für zwei separate Schrägkugellager nicht ausreicht. Typische Einsatzfelder finden sich im Getriebebau sowie in schweren Industrieantrieben. Oft wird das Lager mit einem reinen Radiallager kombiniert, wobei der Außenring radial freigestellt im Gehäuse montiert wird, um rein als axiales Führungslager zu wirken.
Der geteilte Innenring ermöglicht das Einfüllen einer großen Kugelanzahl und vereinfacht die Montage, da Außenring und Innenringhälften getrennt montiert werden können. Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring verhindern das Mitdrehen im Gehäuse mittels passender Haltestifte. Die leicht erhöhte Lagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen aus, wodurch das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt ist.
Als Konstruktion mit geteiltem Innenring berühren die Kugeln die Laufbahnen unter einem steilen Druckwinkel. Dadurch nimmt das Lager hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und benötigt weniger axialen Bauraum als zwei gegeneinander angestellte Schrägkugellager.
Mit einem Innendurchmesser von 180 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Breite von 52 mm entspricht das Lager den standardisierten Einbaumaßen für Welle und Gehäuse.
Die Kennzeichnung N2 steht für zwei um 180 Grad zueinander versetzte Haltenuten in einer Stirnseite des Außenrings. Bei Anwendungen, in denen das Vierpunktlager rein axiale Führungskräfte aufnimmt und radiales Spiel im Gehäuse besitzt, greifen Sicherungsstifte in diese Nuten ein. Sie verhindern das unerwünschte Wandern und Mitdrehen des Außenrings im Gehäusesitz.
Das Nachsetzzeichen C3 signalisiert eine leicht erhöhte Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte interne Spielraum ist vorteilhaft bei hohen Betriebstemperaturen oder festen Passungen auf Welle und Gehäuse, da er thermische Dehnungen ausgleicht und ein Klemmen der Wälzkörper verhindert.
Das Nachsetzzeichen MA steht für einen Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus und eignet sich für den vorgesehenen Temperaturbereich des Lagers von -30 bis +200 Grad.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierung über das umgebende System, typischerweise per Ölbad, Ölumlauf oder durch anwendungsspezifisches Schmierfett. Die Lagerstelle benötigt daher externe Gehäusedichtungen, um Schmierstoffverlust sowie das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern.
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